Der Entwurf sieht einen 1,50 Meter breiten, gepflasterten Weg vor, der im Anschluss an den bestehenden Gehsteig innerhalb des derzeit dort aufgestellten Bauzaunes verlaufen und einen gefahrlosen Zugang zur Kindertagesstätte und zur Schule gewährleisten soll. Ergänzend dazu sollen noch fünf zusätzliche Stellplätze entstehen, die mit einer Wasser führenden Decke angelegt werden. Die Kosten werden mit 55.000 Euro veranschlagt.
Die Kirche als Träger der Krippe geht davon aus, dass die Gemeinde ein Interesse daran haben müsste, den Zugang zur Kindertagesstätte und zur Schule gefahrlos zu ermöglichen, und erwartet dementsprechend deren Beteiligung.

"Wir haben hier die Chance, Nägel mit Köpfen zu machen und die Sicherheit in diesem Bereich, die höchst unbefriedigend ist, entscheidend zu verbessern. Wir müssen jetzt der Kirche und dem Architekten signalisieren, ob wir mitmachen, oder nicht", sagte Bürgermeister Werner Diersch (SPD/WG).


Sicherheit ist keine Luxusmaßnahme



Dass die derzeitige Situation in der Schulstraße im Bereich des Wendehammers für die Schulbusse alles andere als optimal ist, darüber waren sich alle Räte einig. Manfred Reitmeier (SPD/WG): "Wer mittags mal an der Schule ist, der weiß, was da los ist." Günter Teufel (CSU/NWG) sieht das Ganze daher auch nicht als eine Luxusmaßnahme der Gemeinde: "Wir haben da ein Sicherheitsproblem, darüber braucht man eigentlich nicht zu debattieren."

Nach Ansicht von Helmut Küfner (SPD/WG) kommt die Gemeinde sowieso nicht darum herum, das umliegende Gelände zu modellieren: "Wir können nicht eine neue Krippe bauen, und wenige Meter entfernt schaut es aus wie auf einer Müllhalde." Er empfahl, dem Auftrag für die Erteilung der Wege- und Modellierarbeiten zuzustimmen. Die optische Gestaltung und die Bepflanzung könne anschließend in Abstimmung mit dem örtlichen Gartenbauverein erfolgen.

Bei dem einstimmig gefassten Beschluss gehen die Räte von einer 50:50-Beteiligung aus.