Kulmbach

Der Nachwuchs führt die Regie

Die Azubis der Kasendorfer Firma "ait" und der Kulmbacher Bank zeigen in kreativen Videos, warum ihre Arbeitgeber die besten in der Region sind. Der Arbeitskreis Schule/Wirtschaft und die BR belohnen ihre Leistungen.
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Die Azubis der Firma "ait" Kasendorf sind stolz darauf, in ihrem Unternehmen zu arbeiten. Warum es ihnen dort so gut gefällt, zeigen sie in einem Videofilm. Fotos: privat
Die Azubis der Firma "ait" Kasendorf sind stolz darauf, in ihrem Unternehmen zu arbeiten. Warum es ihnen dort so gut gefällt, zeigen sie in einem Videofilm. Fotos: privat
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Sie sind ein tolles Team, haben Spaß bei der Arbeit, lernen Berufe mit Zukunft. Wie es bei ihnen im Betrieb zugeht und warum sie der Meinung sind, dass ihr Arbeitgeber der beste in der Region ist, das zeigen die Auszubildenden der Firma "ait" Kasendorf in einem Kurzfilm. Mit dem Video haben sie sich um den Kulmbacher Ausbildungspreis beworben. Mit Erfolg. Der Wettbewerbsbeitrag begeisterte die Jury, weil er ebenso kreativ wie aussagekräftig und unterhaltsam ist.


Im zweiten Anlauf hat's geklappt


Bei den "ait"-Azubis war die Freude am Freitagabend riesengroß: Schon im vergangenen Jahr hatten sie sich beworben und es unter die vier Nominierten geschafft, den Preis aber letztlich nicht gewonnen.

Dieses Jahr hat es geklappt: Ihre Bewerbung ist noch ein wenig professioneller geworden, und das ganz ohne fremde Hilfe. Darauf sind die jungen Leute mit Recht stolz: Vom Brain-Storming über die Entwicklung des Drehbuchs bis zum Filmen und Schneiden haben sie alles in Eigenregie erledigt. Alle 33 Azubis haben sich beteiligt.


Drei Buchstaben, eine Philosophie


Die erzählte Geschichte rankt sich um die drei Buchstaben des Firmennamens. "Wir haben sie mit Eigenschaften verknüpft, die für unser Unternehmen typisch sind", erzählt Jonas Hahn (20), dualer Student im Bereich Maschinenbau. Diese Begriffe, als Hashtags gestaltet, werden dann im Film in Szene gesetzt. Dabei erfährt man, was die Firma kann und warum es schön ist, zur Mannschaft zu gehören.

Überzeugt hat die Jury auch der Videobeitrag der Kulmbacher Bank: Zwei Kinder im Sandkasten. Was wohl einmal aus ihnen werden wird? Die Mütter haben da schon recht konkrete Vorstellungen. Die eine träumt davon, dass ihr Sohn als Musikstar groß rauskommt, die andere setzt auf eine solide Ausbildung für ihre Tochter.

15 Jahre später treffen sich die Sandkastenfreunde wieder und haben sich an den Vorstellungen ihrer Eltern orientiert: Santino träumt vom Musikbusiness, Lisa macht eine Lehre als Bankkauffrau bei der Kulmbacher Bank. Spießig? Ganz und gar nicht! Im Gespräch zeigt Lisa, warum sie mit ihrem Ausbildungsberuf das große Los gezogen hat, wie vielseitig ihre Aufgaben sind und wie gut die Perspektiven für ihre Zukunft. Das bringt Santino dann doch ins Grübeln. Vielleicht sollte er auch ...?


Überzeugt von ihrer Ausbildung


Die beiden Hauptdarsteller Lisa Neumeister (22) und Santino Di Galbo (19) und ihre fünf Mitstreiter, die kleinere Rollen übernahmen, hatten viel Spaß beim Videodreh, für den die Bank professionelle Hilfe engagierte.
"Wir haben gleich nach der Ausbildungsmesse im vergangenen Jahr, als das Thema für den Ausbildungspreis bekannt gegeben wurde, angefangen, uns Gedanken über einen Beitrag zu machen", erzählt Lisa Neumeister.

"Das Motto hat uns gefallen. Wir sind überzeugt davon, dass wir eine gute Ausbildung haben und wollten das gerne zeigen." So begleiten die Zuschauer Lisa durch ihren beruflichen Alltag und erleben, dass eine Banklehre alles andere als langweilig ist.


Neben den beiden Preisträgern haben auch die nominierten Teams der Sparkasse Kulmbach-Kronach und der Firma Vitrulan aus Marktschorgast die Juroren beeindruckt. Sie waren ebenfalls für den Preis nominiert und durften am Freitagabend im Beruflichen Schulzentrum vor großem Publikum ihre Projekte präsentieren, bevor die Entscheidung der Jury bekannt gegeben wurde. Die beiden Siegerteam erhielten neben Urkunden als Preis je 750 Euro.

Bei der Veranstaltung ging Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, auf die Ausbildungssituation in Bayern ein.

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