Immer wieder dürfen Passanten gegen einen kleinen Obolus einen Schluck Bier nehmen. Oben bei der Familie Kull wird Hochprozentiges eingeschenkt und getanzt. Dann geht es gemeinsam zum Schützenhaus, wo die Rufe "Wer hod Kerwa, mir hom Kerwa" lauthals durch den Saal schallen und alle Gäste mitfeiern.

Am heutigen Samstag gibt es bei den Schützen ab 16.30 Uhr Sau am Spieß, um 20 Uhr zeigt dort die Theatergruppe Brücklein ihren Dreiakter "Der goldene Sarg". Dieser Schwank wird am Sonntag um 16 Uhr erneut gespielt, vorher laden die Veranstalter ab 14 Uhr zu Kaffee und Kuchen ein. Und am Montag folgt schließlich das Finale mit dem Eingraben der Kerwa, anschließend lassen sich die Akteure das Saure Fleisch bei den Geflügelzüchtern in der Halle am Weinberg schmecken.

Die Kerwaburschen und -madla sind schon beim Auftakt gut drauf, nach ein paar Spatenstichen kommt die Kassette mit einer Flasche Asbach und einer Flasche Feigling unversehrt zum Vorschein - samt der Liste mit den im vergangenen Jahr konsumierten Getränken. "Keine offenen Rechnungen zu begleichen", staunt Paul Kühnert, der als Erster die Erde umgräbt. "Ich bin froh, dass wir wieder zusammen sind und die alte Kerwa-Tradition aufrecht erhalten", sagt er.

Mehr über den Kerwa-Auftakt lesen Sie in der Samstagsausgabe der Bayerischen Rundschau.