Laden...
Thurnau
Ostermarkt

Betörendes für alle Sinne

Einmal im Jahr verwandelt sich der Thurnauer Schlosshof in ein Blumenmeer, zeigen Aussteller ihr Faible für Dekoratives.
Artikel drucken Artikel einbetten
Engelparade vor der Thurnauer Fontäne Fotos: Katharina Müller-Sanke
Engelparade vor der Thurnauer Fontäne Fotos: Katharina Müller-Sanke
+9 Bilder
Es ist ein Fest für alle Sinne: Der Thurnauer Schlosshof ist ein Blumen- und Pflanzenmeer - es duftet, es strahlt in den buntesten Farben, es gibt Musik, leckeres Essen und immer wieder: wunderschöne Dinge.

Der Lenzrosen- und Ostermarkt war auch in diesem Jahr ein wahres Vergnügen und ein echter Erfolg. Dutzende Aussteller präsentierten ihre Ideen für Haus und Garten und unterhielten die Besucher, informierten sie und ließen sie probieren. Bekannte Aussteller, aber auch seltene Freuden findet man hier auf dem Markt. Ostereier in allen Varianten, selbst gefärbt, geritzt und auch aus Ton - wie es sich in Thurnau gehört. Dabei ist der Markt besonders stilvoll. So wie es die Besucher auch von der Rosenmesse in Kronach kennen.

Beide Märkte stammen von der gleichen Macherin: Stefanie Kober. Sie sorgt mit einem eingespielten und begeisterten Team dafür, dass alles reibungslos läuft. Alle sind mit Liebe und Herzblut dabei, das spürt man - von den kleinsten Dekoelementen bis hin zur Zufriedenheit der Aussteller.

Einer von ihnen ist Manuel aus Simbach - er verkauft gebrannte Mandeln, selbst gemacht im alten Kupferkessel. Kleine Geschichten gibt es gratis dazu. Und auch Jürgen Swoboda von der Kräuterstube Fuchsstadt kommt gerne mit den Besuchern ins Gespräch. Darüber wo sie herkommen und was ihre Arbeit ausmacht.


Stiefmütterchen in Wachs

Wie ihre Kunstwerke entstehen, das wird auch Alexandra Enzinger immer wieder gefragt. Sie verkauft Schmuck - gefärbte Stiefmütterchen, die mit Hartwachs konserviert und verdickt wurden. Für die meisten Besucher spielte nicht nur die tatsächliche, sondern auch die sprichwörtliche Musik vor den Schlosstoren: In der Wiese vor dem Schlossweiher waren mehrere Stationen für die Kinder aufgebaut: Zwei professionelle Baumschneider zeigten ihr Handwerk und sicherten die Kinder, während diese die Bäume bis ganz nach oben klettern konnten.
Auch eine Kaninchenrennstrecke und vor allem das "Marktweibla" zogen Kinder in ihren Bann. Das "Theater des Staunens" von Patrick Lumma sorgte für diese wunderbare Attraktion. Auch die meisten Essensstände und auch einige Aussteller hatten ihr Lager am See aufgeschlagen. So entstand nahezu Festivalatmosphäre.
Verwandte Artikel