Harsdorf
Weihnachtsfeier

Bauhof Harsdorf: Karl Lauterbach in Ruhestand verabschiedet

Bei der Gemeinde Harsdorf gab es kürzlich einen Stabwechsel bei den Mitarbeitern im Bauhof. Während der langjährige Mitarbeiter Karl Lauterbach bei der Weihnachtsfeier in den Ruhestand verabschiedet wurde, stellte Bürgermeister Günther Hübner (CSU) zugleich mit Oliver Dörfler den Nachfolger vor.
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. Stabwechsel im Bauhof der Gemeinde Harsdorf! Karl Lauterbach wurde in den Ruhestand verabschiedet und Oliver Dörfler wurde bei der Weihnachtsfeier als Nachfolger von Lauterbach vorgestellt. Unser Bild zeigt von links: den zweiten Bürgermeister Manfred Zapf, Oliver Dörfler, Karl Lauterbach und Bürgermeister Günther Hübner. Foto: Werner Reißaus
. Stabwechsel im Bauhof der Gemeinde Harsdorf! Karl Lauterbach wurde in den Ruhestand verabschiedet und Oliver Dörfler wurde bei der Weihnachtsfeier als Nachfolger von Lauterbach vorgestellt. Unser Bild zeigt von links: den zweiten Bürgermeister Manfred Zapf, Oliver Dörfler, Karl Lauterbach und Bürgermeister Günther Hübner. Foto: Werner Reißaus
Wie jedes Jahr hatte der Bürgermeister besonders verdiente Personen um die Dorfgemeinschaft eingeladen. In diesem Jahr waren es die Helfer für die Ortspflege: "Die Ortspflege, bei der es ums Ausgrasen genau so geht, wie um Pflanzungen, Blumengießen oder das Anstreichen und Aufstellen von Sitzbänken, ist eine wichtige, aber auch zeitaufwendige Arbeit, deren Erfolg das Ortsbild prägt. Die Gemeinde ist hier nicht in der Lage alle Pflegearbeiten zeitnah zu erledigen und ist daher sehr dankbar für Unterstützung" sagte Bürgermeister Hübner und erwähnte auch die Pflege des Ehrenmals im Kirchhof. Hier konnte mit Susanne Spahn eine neue Kraft gewonnen werden.

Zur Verabschiedung von Karl Lauterbach verwies Hübner darauf, dass dieser mehr als 32 Jahre den Dienst im Harsdorfer Bauhof verrichtet hat: "Deine Aufgaben waren vielfältig. Sie reichten vom Schneeräumen und der Straßenreinigung bis zu kleineren Asphaltierungsarbeiten und vom Gras mähen und Heckenschnitt bis zum Reisigtransport. Alle Arbeiten hast du stets mit großer Umsicht und hohem Interesse verfolgt. Manchmal war auch Improvisation angesagt, gerade wenn es um unsere maschinelle Ausstattung ging." Die Bauhofmitarbeiter mussten früher eine Zeit lang ohne eine feste Bleibe auskommen. Im Laufe der Jahre kam dann der "Dampferstadel" als Unterstellmöglichkeit dazu und seit etwa sechs Jahren der neue Bauhof mit sanitären Anlagen, Werkstattbereich und Aufenthaltsraum. Hübner dankte Lauterbach für seine loyale Unterstützung vor allem bei seinen Vorstellungen zur Grün- und Ortspflege: "Sie orientierten sich an den Bedürfnissen für unsere Veranstaltungen in Harsdorf. Höhepunkt war sicher der Pflegemarathon zum Dorfwettbewerb im Mai 2011."

Der Bürgermeister ging noch kurz auf die Maßnahmen ein, die im zu Ende gehenden Jahr verwirklicht wurden. So erwähnte er den endgültigen Abschluss des Autobahnausbaues mit allen Anbindungsmaßnahmen im Gemeindegebiet, die Schallschutzmaßnahmen gemäß dem Planfeststellungsverfahren, den GV-Straßenausbau an der Zettmeiseler Brücke und von Hettersreuth bis zur GV-Straße Altenreuth-Zettmeisel, die Ertüchtigung und vollständige Widmung des Freizeitweges nach Himmelkron, die Verabschiedung eines Gewässerentwicklungskonzeptes für Gewässer III. Ordnung und Baumpflanzungen und Bachverbesserungen durch das WWA Hof an der "Trebgast" sowie den Feuerwehrfunk (BOS). Für das kommende Jahr steht der Umbau des Gemeindezentrums "Zur Tanne" mit einem barrierefreien Zugang ganz oben auf der Agenda. "Manches Projekt wird sich wohl nicht immer in der geplanten Zeit bewerkstelligen lassen, aber wenn wir weiter konstruktiv zusammenarbeiten, werden wir die Herausforderungen meistern", sagte Hübner abschließend.

Trotz immenser Investitionen gerade bei den Pflichtaufgaben konnte Harsdorf bisher immer einen genehmigungsfähigen Haushalt hinbekommen. Hübner weiter: "Ich darf aber nicht verschweigen, dass wir auch in einer Konsolidierungsphase sind und Stabilisierungsmittel bekommen, inzwischen schon 610.000 Euro. Mit dem Erreichten können wir aber mehr als zufrieden sein." Am Ende überreichte Hübner eine kleine Aufmerksamkeiten an seine Stellvertreter Manfred Zapf und Rainer Spahn. Der zweite Bürgermeister Zapf würdigte die Arbeit von Hübner und dankte vor allem für das kolligiale Miteinander im Gemeinderat.


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