Kulmbach
Zuschuss

B 85 wird bei Forstahm-Nord ausgebaut

Im Bereich Forstlahm-Nord wird sich in den nächsten Jahren einiges tun: Die Stadt plant dort ein neues Baugebiet mit Blick ins Rotmaintal. Während im kommenden Stadtrat der Bebauungsplan behandelt wird, steht jetzt schon fest, dass die Auffahrt in die B 85 optimiert wird.
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Am Nordrand von Forstlahm sollen neue Wohnhäuser gebaut werden. Die Abbiegespur auf die B 85 an dieser Stelle wird ausgebaut. Foto: Werner Reißaus
Am Nordrand von Forstlahm sollen neue Wohnhäuser gebaut werden. Die Abbiegespur auf die B 85 an dieser Stelle wird ausgebaut. Foto: Werner Reißaus
Bei einem Termin bei Innenstaatssekretär Gerhard Eck wurde das weitere Vorgehen in Sachen B 85 im Stadtgebiet von Kulmbach ausführlich diskutiert. Im Beisein von MdL Ludwig von Lerchenfeld (CSU), Wolfgang Wüst von der Obersten Baubehörde, Kurt Schnabel, Leiter des Staatlichen Bauamts Bayreuth, und Bernhard Kraus von der Regierung von Oberfranken, warb Schramm intensiv für eine Verbesserung der Anschlussstelle Forstlahm-Nord.
Bisher wird der Verkehr dort über eine kleine behelfsmäßige Ein- und Ausfahrt auf die B 85 geleitet. Schon jetzt führt das oftmals zu gefährlichen Situationen. Mit Ausweisung des neuen Baugebiets wird hier der Verkehr noch einmal deutlich zunehmen.
"Die Nachfrage für die Bauplätze ist sehr groß, schon über 30 Familien haben sich bei uns angemeldet.
Deshalb müssen wir die Verkehrssituation dort verbessern", so der Kulmbacher OB.
Eine Argumentation, der Staatssekretär Eck folgte. "Es ist sinnvoll, in diesem Bereich etwas zu tun. Deshalb werden wir die Fahrbahn an dieser Stelle aufweiten, die Einfahrtssituation verbessern und eine Linksabbiegespur aus Richtung Bayreuth kommend einrichten", so Eck. Gleichzeitig werde auf Bitte der Stadt auch die Voraussetzung für einen Anschluss auf der gegenüberliegenden Seite geschaffen, so dass mögliche Gewerbeflächen oberhalb der Sportanlagen ebenfalls von dort erschlossen werden könnten.
Die Umsetzung und Finanzierung der Maßnahme wird von staatlicher Seite übernommen.
Für Schramm ein sehr positives Ergebnis: "Diese Lösung erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern spart uns als Stadt auch Kosten in Höhe von etwa 400 000 Euro."
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