Buchau
Versammlung

Ausbau der Brücke in Buchau nicht in Sicht

Wann wird das Problem mit der zu engen Brücke über den Dörflesbach gelöst? Das wollen die Bürger in Buchau wissen. Eine Lösung bleibt allerdings offen.
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Das Objekt des Unmutes: die schmale Brücke über den Dörflesbach aus Richtung Weismain.  Foto: Karl Klippel
Das Objekt des Unmutes: die schmale Brücke über den Dörflesbach aus Richtung Weismain. Foto: Karl Klippel
Rege Debatten hat es bei der Bürgerversammlung in der Gaststätte "Zum Paul" in Buchau gegeben. Vor allem beim Thema Dörfles-Brücke wurde rege diskutiert. Frank Herold wollte von Bürgermeister Dieter Adam (FW) wissen, wann endlich das Problem mit der viel zu engen Brücke gelöst werde. Dieser Zustand könne nicht mehr länger ertragen werden. Hierzu bemerkte Adam, dass die Planungen auf Grund vieler Widersprüche zur Zeit gestoppt sind. "Da es sich um eine Kreisstraße handelt, hat der Markt Mainleus nur geringe Einwirkungsmöglichkeiten."

Horst Dörnhöfer merkte an, dass die vorauswirkende Beschilderung auf Tragkraft und Brückenbreite nur sehr mäßig sei, so dass viele Lkw vor vollendete Tatsachen gestellt würden. Auch hier, so der Bürgermeister, sei wegen der Landkreis übergreifenden Maßnahmen die Verkehrsbehörde zuständig.

Dieter Adam informierte dann auch über größere Reparaturen an den überalterten oder zu gering dimensionierten Abwasserkanälen in Buchau, die demnächst anstünden. Teilweise müssten diese komplett erneuert werden. Man werde allerdings versuchen, die veranschlagten Kosten von etwa einer Million Euro sowie die Verkehrsbeeinträchtigung durch das Inlinerverfahren möglichst gering zu halten. "Für 50 Jahre dürften wir dann Ruhe haben."

Internet-Verkabelung wird geprüft

Günther Böhner lobte die durchgeführten Fräsarbeiten im Bereich der Siedlung. Bezüglich des Hempflingsbrunnens wollte er wissen, wie weit die Idee einer Wassertreppe bei diesem gediehen sei. "Hier", antwortete Bürgermeister Adam, "muss ich den Stand der Dinge prüfen". Erich Herold regte an, im Zuge der Wasserbauarbeiten zu prüfen, ob nicht die alte Wasserleitung zum Ranke-Brunnen wieder reaktiviert werden könne, damit dieser nicht nur bei Sonnenschein funktioniere.

Siegfried Partheymüller bemängelte, dass im Infoblatt des Marktes Mainleus zwar vieles über Schulen, Kindergärten oder Vereinsleben zu lesen sei, aber jegliche Nachrichten aus der Arbeit des Gemeinderates beziehungsweise der Marktgemeinde allgemein fehlten. "Dies ist ein privater Herausgeber, auf dessen Tätigkeit die Gemeinde wenig Einfluss hat", sagte Adam. Er werde es aber im Gemeinderat ansprechen.

Wann Baubeginn der geplanten Wasser- und Kanalarbeiten ist, wollte Manfred Kolb wissen, und ob es nicht möglich sei, die benötigten Kabel für die verschiedenen Info- und Kommunikationsmedien gleich mit zu verlegen. Auch Matthias Schneider wollte wissen, wann mit einer Internet-Verkabelung zu rechnen sei. Dieses alles sei, so die Aussage von Dieter Adam, äußerst schwierig zu beantworten und werfe viele Fragen auf. Verschiedene Versorgungsunternehmen müssten beteiligt und deren Interessen aufeinander abgestimmt werden. "Vor allem sind es die hohen Kosten und unterschiedliche Eigentumsverhältnisse, welche vorrangig geprüft werden müssen. Erst dann können verbindliche Aussagen getroffen werden." Derzeit sind laut Adam nur Telekom oder Funklösung möglich.

Dieter Adam teilte in Bezug auf die Bürgerversammlungen mit, dass er im Hinblick auf mehrere anstehende Wahlen im nächsten Jahr die Bürger entlasten und nur eine gemeinsame Bürgerversammlung für die Gesamtgemeinde abhalten möchte.


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