"Arbeit muss sich lohnen" - mit diesen Worten eröffnete Bezirksvorsitzender Heinz Hausmann das CSA-Treffen auf der Plassenburg. Die CSA sei das soziale Gewissen der CSU, sie trete dafür ein, dass der hart erkämpfte Tag der Arbeit auch ein freier Tag bleibe und dass am 1. Mai "die Themen, auf die es ankommt, ins rechte Licht gerückt werden".

Klang wie Gewerkschafter-Deutsch, war es aber nicht, wie gleich drei CSU-Landtagsabgeordnete - Gudrun Brendel-Fischer, Martin Schöffel und Ludwig Freiherr von Lerchenfeld - einhellig betonten. Es gehe in Zukunft darum, befristete Arbeitsverhältnisse in den Griff zu bekommen, und die Zahl der Frauen in Bayern, die auf 400-Euro-Basis beschäftigt sind, zu reduzieren. "Das Lohnniveau der Leiharbeit verträgt sich nicht mit dem S in unserem Namen", gab Gudrun Brendel-Fischer offen zu.

"Erst der Mensch, dann die Macht", müsse das Motto in der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sein, forderte Ludwig Freiherr zu Lerchenfeld und prangerte an, dass die freie Marktwirtschaft allzu oft zu "Raubritterkapitalismus" verkomme.

"Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht nur mit den alltäglichen Dingen befassen, sondern auch mit Zukunftsthemen wie Rente, Pflege, Altersarmut und mehr", erklärte Martin Schöffel. "Die CSA ist ein wichtiger Flügel in der CSU, sie sorgt dafür, dass die Bodenhaftung gewahrt bleibt", pflichtete auch CSU-Kreisvorsitzender Henry Schramm bei.

Mehr über das CSA-Treffen lesen Sie am Donnerstag in der Bayerischen Rundschau.