Eine Untersuchung der Umweltorganisation BUND sorgt für Aufregung: Hähnchenfleisch aus Supermärkten enthält vielfach Antibiotika-resistente Keime, die für den Menschen schädlich sein können. Bei elf von 20 untersuchten Produkten seien derartige Belastungen festgestellt worden, wurde am Montag bekannt.

Fritz Rösch aus Poppenholz verfolgt die Diskussion über das Thema mit großem Interesse; immerhin ist der Poppenholzer Landwirt im Herbst vergangenen Jahres auf die Produktion von Bio-Eiern umgestiegen und hält seitdem 3000 Hühner auf seinem Hof im Rugendorfer Ortsteil. Und diese Tiere werden im kommenden November - sozusagen nach getaner Arbeit - ebenfalls der Lebensmittelkette zugeführt.

Im Biobereich verboten


Sorge, dass auch seine Tiere resistente Keime in sich tragen könnten, hat der 60-Jährige nicht. "Antibiotika sind in meinem Stall gar kein Thema", sagt er und macht deutlich, dass der Einsatz dieses Arzneimittels in Bio-Betrieben - egal ob zur Eier- oder zur Fleischproduktion - grundsätzlich verboten ist. "Der Bio-Bauer wird so streng überwacht, so dass sich die Problematik für mich nicht stellt. Allein in den vergangenen drei Wochen wurde ich drei Mal kontrolliert, unter anderem vom Veterinär und auf artgerechte Haltung."

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