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Untersteinach bei Kulmbach
Konzert

Andy Lang zaubert trotz Handicap

Auf die Klänge der keltischen Harfe mussten die Zuhörer, die in die St.-Oswald-Kirche gekommen waren, verzichten. Doch das verziehen die Fans von Andy Lang ihrem Star gerne. Der hatte nach einem Unfall im Gegenzug eine Überraschung parat.
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Anne-Bärbel Ruf zauberte mit ihrer Violine und Andy Lang sang dazu seine verträumten, irischen Songs und spielte Gitarre. Foto: Sonja Adam
Anne-Bärbel Ruf zauberte mit ihrer Violine und Andy Lang sang dazu seine verträumten, irischen Songs und spielte Gitarre. Foto: Sonja Adam
Er las aus seinem neuen Buch "Auf den Pfaden der Freiheit". Bei Kerzenlicht erzählte er Dickens legendäres Weihnachtsmärchen von Ebenezer Scrooge und allerlei andere Erlebnisse und Erkenntnisse, zu denen ihn seine Pilgerreisen nach Irland inspiriert haben. "Frei zu sein, ist eine Kunst, die nur ein Meister der Verbindlichkeit beherrscht", erklärte Andy Lang.

Der Barde erzählte vom "Kreis der Zugehörigkeit", der bis heute bei den Kelten und Iren an höchster Stelle steht. "Wurzeln zu haben, ist nicht das Gegenteil von Freiheit", sinnierte Andy Lang bei Kerzenlicht.

Natürlich hatte er auch seine legendären Lieder mit dabei und wurde dabei von Violinistin Anne-Bärbel Ruf unterstützt. Andy Lang erzählte mit "The raven" von der Rabenliebe und davon, dass sich Tiere immer treu bleiben. Auch den Menschen könne eine beständige und tief verwurzelte Liebe helfen, auch wenn sie so gar nicht in die Welt der Schönen passt und wohl auch schon manchmal Federn gelassen hat.

Er interpretierte Sehnsucht mit "Rises of longing", "I see you" oder seine legendären Hits wie "The rose" oder "Hallelujah". Auch ohne Harfe entführte Andy Lang in eine Welt der Träume.


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