Kulmbach
Bilanz

Am liebsten nächstes Jahr wieder

Die Organisatoren und Kooperationspartner des Frankenwald-Wandermarathons sind mit dem Verlauf der Veranstaltung rund um Kulmbach rundum zufrieden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Grandiose Aussichten auf Kulmbach belohnten die Teilnehmer des 5. Frankenwald-Wandermarathons nach jedem mühevollen Aufstieg. Hier ein Blick von der Frühlingshöhe auf die Plassenburg. Foto: Ferdinand Merzbach
Grandiose Aussichten auf Kulmbach belohnten die Teilnehmer des 5. Frankenwald-Wandermarathons nach jedem mühevollen Aufstieg. Hier ein Blick von der Frühlingshöhe auf die Plassenburg. Foto: Ferdinand Merzbach
42,8 Kilometer rund um Kulmbach, einen ganzen Tag lang marschieren - ein wenig k. o., aber glücklich sind die Teilnehmer des Frankenwald-Wandermarathons nach dem großen Ereignis, ebenso wie das Organisationsteam und die vielen Helfer, die alles dafür gegeben haben, dass die Veranstaltung ein so großer Erfolg wurde.

600 Wanderer waren am Start, und trotzdem war die Atmosphäre familiär. Dazu passt die Email, die Organisationsleiter Markus Franz, Geschäftsführer des Frankenwald Tourismus, gestern Mittag allen Teilnehmern schickte: "Wir sind immer noch etwas ,geflasht' von der überragenden Stimmung und dem tollen Feedback, das wir von euch erhalten haben. Das ist der schönste Lohn für unsere Arbeit und eine Bestätigung dafür, dass wir vieles richtig gemacht haben. Dafür möchte ich mich stellvertretend für alle Organisierer und Helfer bei euch allen ganz herzlich bedanken!"

Eine nette Geste und für Franz ein Herzensanliegen. "Es war einfach überwältigend, dass fast jeder zu uns kam und gesagt hat, wie toll er den Tag findet."

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Frankenwald-Wandermarathon geben. Der Ort ist noch offen. Fest steht aber, dass die Veranstaltung nicht wachsen soll: "Zwischen 500 und 600 Teilnehmern, je nach örtlicher Infrastruktur, sind für uns eine machbare Größenordnung. Wir wollen unsere bewährte Qualität halten und den familiären Charakter erhalten, der unseren Wandermarathon auszeichnet."


Dickes Lob an alle Helfer


Markus Franz streicht vor allem das Engagement der Helfer heraus: "Das Event lebt von den Stationen an der Strecke. Viele Leute haben sich eingebracht, das Ganze mit Leben erfüllt."

Gibt es nach den Erfahrungen in Kulmbach etwas zu verbessern? Am Zeitplan könne man noch ein wenig feilen, meint Markus Franz: "Das Tempo der Wanderer war schneller als erwartet, und so mussten wir die Öffnungszeiten der Stationen kurzfristig nach vorn verlegen. Künftig werden wir das von vornherein berücksichtigen.

Rundum glücklich mit dem Erfolg der Veranstaltung ist auch Helmut Völkl, Leiter des Tourismus & Veranstaltungsservice der Stadt Kulmbach: "Als Kooperationspartner waren wir mit Personal- und Arbeitsaufwand ganz schön eingespannt, aber das hat sich rundum gelohnt. Schade, dass das nicht jedes Jahr bei uns sein kann."

Besonders beeindruckt hat Völkl die positive Grundstimmung: "Die Teilnehmer kamen früh um halb sechs schon gut gelaunt in die Stadthalle, konnten den Start kaum erwarten und sind nach 43 Kilometern Fußmarsch freudestrahlend ins Ziel gelaufen. Das hat mich wirklich fasziniert."

Ein Riesen-Kompliment spricht OB Henry Schramm den städtischen Mitarbeitern und allen Mitstreitern für ihren Einsatz aus. "Es ist viel Energie in die Vorbereitungen investiert worden, und ich freue mich, dass sich das für alle gelohnt hat. Dadurch, dass alles gepasst hat, auch das Wetter, war das Wandern rund um Kulmbach nicht nur ein Erlebnis, sondern auch ein Genuss. Viele Teilnehmer haben mir sogar von unterwegs Fotos geschickt mit Kommentaren, wie schön es ist."


Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren