Kulmbach

19-jähriger Kulmbacher liefert sich Gerangel mit der Polizei

Gleich mehrere Sachbeschädigungen im Stadtgebiet mussten die Beamten der Polizei Kulmbach in der Nacht von Samstag auf Sonntag aufnehmen. Kurz nach der Aufnahme einer Sachbeschädigung in der Kulmbacher Bank kam es zu einem Gerangel zwischen Polizeibeamten und einem 19-Jährigen.
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Symbolbild
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Wie die Polizei berichtet, hatten bislang unbekannte Täter im Foyer der Kulmbacher Bank am Holzmarkt den Schalterraum verwüstet. Im gesamten Schalterbereich war Blumenerde am Boden verteilt, Pflanzen wurden aus den Trögen gerissen. Die genaue Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.

Unweit dieses Tatortes schlugen die Vandalen erneut zu. In der Passage beim Müller-Drogeriemarkt zerschlugen die unbekannten zwei Blumenkübel und rissen die Bepflanzung heraus. Vermutlich handelt es sich um die gleichen Täter wie in der Kulmbacher Bank. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Kulmbach zu melden.

Kurz nach der Aufnahme der Sachbeschädigung in der Kulmbacher Bank ging eine Gruppe, bestehend aus fünf männlichen Personen, die mit der Anzeigenaufnahme beschäftigte Streifenbesatzung an. Die Beamten hatten ihren Streifenwagen vor der Bank abgestellt, was den Unmut der Gruppe nach sich zog.


Die Gruppe stellte sich provokativ vor den Streifenwagen und hinderte die Beamten daran wegzufahren. Trotz mehrfacher Belehrung den Platz frei zu machen, weigerten sich die Männer zur Seite zu gehen. Folglich sollten die Personalien der Gruppemitglieder festgestellt werden. Vier der Männer händigten bereitwillig ihren Ausweis aus, der fünfte im Bunde, ein 19-jähriger Kulmbacher, verweigerte die Angabe seiner Personalien.

Da weitere Aufforderungen sich auszuweisen nicht fruchteten, sollte er nach Ausweispapieren durchsucht werden. Hiermit war der angetrunkene Heranwachsende nicht einverstanden und schlug in Richtung eines Beamten. Im weiteren Verlauf kam es zu einem heftigen Gerangel wobei die Polizeibeamten den jungen Mann nur schwer bändigen konnten. Wegen seiner anhaltenden Aggressivität mussten dem Mann Handfesseln angelegt werden. Folge des provokanten Verhaltens sind nun die Einleitung mehrerer Strafverfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und weiterer Tatbestände.


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