Kulmbach
Klinikum

130 neue Zimmer am Klinikum Kulmbach können bald belegt werden

Der Neubau am Klinikum schreitet voran. Schon in wenigen Wochen werden 130 neue Patientenzimmer bezugsfertig sein.
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In den neuen Patientenzimmern, die alle auf Zweibettstandard ausgelegt sind, ist der Ausbau bereits weit fortgeschritten. Viel Holz wird bei der Gestaltung für ein warmes Ambiente sorgen. Foto: Klinikum
In den neuen Patientenzimmern, die alle auf Zweibettstandard ausgelegt sind, ist der Ausbau bereits weit fortgeschritten. Viel Holz wird bei der Gestaltung für ein warmes Ambiente sorgen. Foto: Klinikum
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Davon hat sich jetzt der Bauausschuss des Zweckverbands überzeugt. Landrat Klaus Peter Söllner sprach von einem "Quantensprung" und davon, dass sich für das Haus eine ganz neue Dimension eröffnet. OB Henry Schramm war davon überzeugt, dass der Erweiterungsbau Süd Garant für eine gute Zukunft des Klinikums sein wird.

150 Millionen Euro investiert

An allen Ecken sind derzeit Handwerker aktiv, um das gewaltige Bauwerk, in dem auch das Labor, Büros und Konferenzräume entstehen, zeitgerecht zum Jahresende fertigzustellen. Insgesamt werden rund 150 Millionen Euro investiert.

"Wir gehen nach wie vor davon aus, dass wir die neuen Pflegestationen im Januar 2020 in Betrieb nehmen können", gab sich Geschäftsführerin Brigitte Angermann optimistisch. Der vorübergehende Umzug der Verwaltung sei im Februar geplant. Nicht nur von außen sehe man, dass es zügig vorangehe.

Interimsgebäude verschwindet

Laut Angermann gehe es nach der Freigabe mit den Arbeiten am Neubau West weiter. Im März werde das Interimsgebäude auf dem Klinikumsvorplatz wieder abgebaut. Für den zweiten Bauabschnitt seien bereits vorbereitende Maßnahmen ausgeschrieben. Unter anderem müsse die Stützmauer zum Wasserbehälter rückgebaut werden.

Das Gerüst an der Fassade des Neubaus Süd ist bereits weitgehend abgebaut. Der Blick auf die großen Fenster und die Natursteinverblendungen an den Außenwänden ist frei. Doch auch innen wird mit Hochdruck gearbeitet. Fußböden werden verlegt, Möbel in den Patientenzimmern eingebaut. Die Ausstattung ist ebenso modern wie hochwertig. Heizkörper wird man nicht mehr finden. Die Temperaturen werden über Heiz-Kühl-Decken geregelt, die das ganz Jahr über ein angenehmes Klima schaffen.

Maximal zwei Betten

Alle Zimmer sind auf maximal zwei Betten ausgelegt. Bei der Ausstattung wird viel mit Holzoptik gearbeitet. Statt einer Fensterbank kann man sich in den Nischen der weit bis zum Boden reichenden Fenster auf einer Sitzbank niederlassen. Von den 216 Betten hat man einen ungetrübten Blick ins Freie.

OB Henry Schramm zeigte sich beeindruckt von der "sehr angenehmen Atmosphäre". Von der neuesten Technik profitierten alle.

Auch Belegschaft profitiert

Rund 100 Millionen Euro fließen laut Schramm aus der Kasse des Freistaats nach Kulmbach. Dabei sei der dritte Bauabschnitt noch nicht berücksichtigt. Er dankte Staatsministerin Melanie Huml: "Ohne sie wäre dieser Bau nicht möglich gewesen."

Vom Neubau profitiere auch die Belegschaft, so der OB. Gerade in einer Zeit, in der medizinisches Personal immer knapper werde, sei es wichtig, ein Krankenhaus mit kurzen Wegen zu schaffen.

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