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Wallenfels
Unfall

Zwei Schwerstverletzte bei Unfall in Wallenfels

Nach einem schweren Unfall am Freitag kurz nach 16.30 Uhr wurden zwei Schwerstverletzte mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Ein Pickup und ein Audi wurden total beschädigt, ein Sprinter erheblich. Die Bundesstraße war stundenlang blockiert.
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Blick auf die Unfallstelle: Fieberhaft bemühten sich die Retter, den Audi-Fahrer zu befreien (links). Rechts der Pickup des Unfallverursachers. Fotos: Friedwald Schedel
Blick auf die Unfallstelle: Fieberhaft bemühten sich die Retter, den Audi-Fahrer zu befreien (links). Rechts der Pickup des Unfallverursachers. Fotos: Friedwald Schedel
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Den Unfall verursachte ein Pickup-Fahrer aus dem Kreis Kronach. Er fuhr auf der Bundesstraße 173 Richtung Wallenfels und kam in Höhe Neumühle nach links auf die Gegenfahrbahn. Zunächst streifte der Pickup den Sprinter eines Autoteile-Anbieters, dann krachte er mit voller Wucht gegen einen Audi, der auf die Leitplanke katapultiert wurde. Der Pickup-Fahrer konnte relativ schnell aus seinem total demolierten Wagen gerettet werden, die Rettung des Audi-Fahrers aus dem total zusammengeschobenen Wrack dauerte über eineinhalb Stunden. Der Mann war so stark eingeklemmt, dass man langsam vorgehen musste. Der junge Mann war zwar schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er war während der über eineinhalbstündigen Befreiungsversuche ansprechbar.

Der Audi war so stark deformiert, dass die Feuerwehrleute mit größter Vorsicht vorgehen mussten. Langsam und Schritt für Schritt musste der Audi an Fahrer- und Beifahrerseite "gedehnt" werden, erst mit dem Rettungsspreizer, dann mit hydraulischen Stempeln.

Viel schneller ging die Rettung des Pickup-Fahrers. Dessen an sich sehr stabiles Fahrzeug war total demoliert, der Fußraum auf ein Minimum zusammengeschoben. Die Felge des linken Vorderrads des Pickup lag samt Antriebswelle vor dem Audi, gleich neben dem linken Vorderrad. Die gesamte Unfallstelle war weiträumig von Trümmern übersät.

Durch die Wucht des Aufpralls hatte sich der Pickup gedreht und stand quer zur Fahrbahn. Der Motorblock des Pickup war zerstört, das Öl lief auf die Straße und wurde von der Feuerwehr beseitigt.

Die viel befahrene Bundesstraße 173 war mehrere Stunden total gesperrt. Die Feuerwehr leitete großräumig um. Schon in Erlabrück schickte man die Autofahrer Richtung Steinwiesen. Doch dann tat sich ein weiteres Hindernis auf: Bei Dürrenwaid ist die Staatsstraße wegen Brückenbauarbeiten gesperrt. Wer da nicht ortskundig war und wusste, dass er über Schlegelshaid und Wolfersgrün weiterfahren musste, hatte einen riesigen Umweg vor sich.

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