Stockheim
Gemeinderat

Zwei Brücken werden in Reitsch erneuert

Im Zuge der einfachen Dorferneuerung im Stockheimer Ortsteil Reitsch werden zwei Übergänge über den Grünbach abgerissen und neu gebaut.
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Diese Brücke wird abgebrochen und nicht mehr erneuert. Dafür werden zwei weitere Brücken, einmal an der Dorfstraße und 100 Meter weiter zum Anwesen Völk, abgerissen und neu gebaut. Sie werden für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge in der Traglast zugelassen. oto: K.- H. Hofmann
Diese Brücke wird abgebrochen und nicht mehr erneuert. Dafür werden zwei weitere Brücken, einmal an der Dorfstraße und 100 Meter weiter zum Anwesen Völk, abgerissen und neu gebaut. Sie werden für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge in der Traglast zugelassen. oto: K.- H. Hofmann

In der Gemeinderatssitzung am Montag im Rathaus wurden wichtige Baumaßnahmen für die einfache Dorferneuerung in Reitsch vergeben. Gleich zwei neue Brückenbauwerke über den Grünbach wird es geben. Die baulichen Maßnahmen, wie Umfahrung, Kanalumlegung und zwei neue Brücken für die bisher bestehenden, wurden an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter, die Firma STL Sonneberg zum Angebotspreis von 754 880 Euro, vergeben.

Die Brücke über die Dorfstraße wird ebenso erneuert wie die Brücke zum Anwesen Völk und beide sind natürlich für landwirtschaftliche Fahrzeuge in ihrer Traglast ausgelegt. Dafür wird die Brücke über den Grünbach zum Anwesen Hofmann ersatzlos abgerissen, wofür aber die 30 Meter weiter an der Dorfstraße bestehende Brücke ausgebaut wird und eine Zufahrt von der Dorfstraße zum Anwesen Hofmann erweitert wird.

Bevor die Bagger hier rollen werden, will Bürgermeister Rainer Detsch, wohl in den nächsten fünf bis sechs Wochen, nochmals eine ausführliche Informationsveranstaltung für die Bürger vor Ort in Reitsch einberufen.

Dem TSV Stockheim wurde für die Anschaffung einer Niedersprungmatte ein Zuschuss von 171 Euro gewährt.

Auf Wunsch der Regierung von Oberfranken wurde nochmals die Namensänderung der Grundschule Stockheim im Gremium vorgelegt. Sie nennt sich nun "Glück auf Grundschule Stockheim". Man achte auf die Schreibweise gab Rektorin Astrid Kestel einen Hinweis.

Ferner wurde die Glasfasererschließung der beiden Schulgebäude in Reitsch und Stockheim für gut geheißen und die Durchführung beschlossen.

Daniel Wachter stieß mit seiner Frage, ob mehr Flexibilität bei der Nachmittagsbetreuung an der Grundschule erreicht werden kann, eine Diskussion an. Silvia Weißbach (CSU-Fraktionsvorsitzende) begrüßte die Anregung und sagte, die CSU stehe voll hinter einer Flexibilisierung der Nachmittagsbetreuungszeiten. Der Bürgermeister fasste zusammen, dass man diesen Komplex nochmals mit Eltern, Schulleitung und Kindergartenleitungen durchsprechen sollte. "Es wäre schön, wenn wir mehr Flexibilität bekommen, hierbei wird aber auch die Regierung, als ein Geldgeber, ein Wort mitreden. Keinesfalls werden wir das Angebot verschlechtern", zeigte sich Detsch sicher.

Sanierung ab 2020

Daniel Weißerth (CSU) wies darauf hin, dass die Ziegenrückstraße dringend saniert werden muss. Diese will die Gemeinde 2020 angehen, sagte Detsch. Im Zuge dessen wird auch die Wasserleitung erneuert, wodurch sich der Wasserverlust reduzieren sollte. Gerhard Wolf (FW) regte an, den Friedhofsweg zum Ehrenmal zu verbessern. Dies will Detsch prüfen lassen.

Kämmerin Eva Schießwohl stellte den Jahresabschluss für das Wasserwerk 2017 vor. Das Gremium stellte einstimmig den Jahresabschluss 2017 mit einem Jahresverlust von 99 540 Euro fest. Dazu informierte die Kämmerin, dass der Bayerische Kommunale Prüfungsverband den Jahresabschluss der Wasserversorgung der Gemeinde Stockheim für 2017 erstellte. Die Bilanzsumme beträgt 3,902 Millionen Euro bei einem Jahresverlust von 99 540 Euro. Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Bilanz zeigt mit 3,7 Millionen Euro weiterhin ein hohes Eigenkapital. Das Anlagevermögen beträgt zum 31. Dezember 2017 3,8 Millionen Euro.

Bei den Wasserverlusten war im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Hierzu ergänzte Geschäftsleiter Rainer Förtsch: "Die Wasserverluste sind immer eine Jahresmomentaufnahme. Sie hängen in der Regel an der Zahl der Rohrbrüche. Am Hauptversorgungsnetz haben wir noch keine Schäden, lediglich bei alten Leitungen in Straßen, welche wir jetzt Schritt für Schritt wie in der Bahnhofssiedlung in Burggrub oder 2020 auch in der Ziegenrückstraße mit erneuern."

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