Posseck in Bayern
Tradition

Wenn der Bräutigam in Posseck eine "Gaaß" scheren muss

In Posseck gibt es seit 1401 einen besonderen Brauch. Nun war es wieder soweit: Bei einer Hochzeit musste eine Ziege geschoren werden.
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Für den neuen Zunftmeister gab es eine Urkunde. Das Bild zeigt (von links): Graf von Schlegel (Thomas Bayer), Zunftmeister Martin Prechtl, den neuen Zunftmeister Sebastian "Wastl" Neder mit Frau Nina, Freyherrn von Saufbach (Roland Völk) und Freyherrn Quirtelburg (Dietmar Zwosta).
Für den neuen Zunftmeister gab es eine Urkunde. Das Bild zeigt (von links): Graf von Schlegel (Thomas Bayer), Zunftmeister Martin Prechtl, den neuen Zunftmeister Sebastian "Wastl" Neder mit Frau Nina, Freyherrn von Saufbach (Roland Völk) und Freyherrn Quirtelburg (Dietmar Zwosta).

Seit über 600 Jahren wird in Posseck die Tradition gepflegt, wonach ein in das Dorf einheiratender Bräutigam eine Ziege scheren muss. Die Bedingungen und Regeln, nach denen dies erfolgen muss, sind klar definiert. Ursprünglich waren es drei Adlige, die sich diesen Brauch ausgedacht haben. Nachzulesen ist dieser im Übrigen immer noch - und zwar auf einer Urkunde im Bamberger Staatsarchiv. Was sich im Detail dahinter verbirgt, kann man hiernachlesen.



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