Kronach
Regierung

Weichen für Studienplätze in Kronach gestellt

Die Regierungserklärung vom Donnerstag sei definitiv ein großer Schritt für die Region, bewertet IHK-Vizepräsident Hans Rebhan die Aussagen von Ministerpräsident Markus Söder.
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) trägt bei der Plenarsitzung im bayerischen Landtag die Regierungserklärung vor. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) trägt bei der Plenarsitzung im bayerischen Landtag die Regierungserklärung vor. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Rebhan erfuhr gestern davon, dass neben Passau, Augsburg, Bamberg und Hof auch Kronach als möglicher Standort für 5000 zu schaffende Studienplätze genannt wurde. Wie der IHK-Vizepräsident erklärt, gelte eine solche Nennung in der politischen Praxis quasi als Entscheidung für diese Standorte.

"Generell wollen wir an den Hochschulen Informatik als Fach stärken", wies Söder in seiner Erklärung auf "einen großen Bedarf für die gesamte bayerische Wirtschaft" hin. Nun werde "eine echte Informatikwelle für ganz Bayern" ausgelöst. Künstliche Intelligenz und Robotik sollen hierbei eine große Rolle einnehmen, wie der FT erfuhr. Das würde diversen Unternehmen der Region in die Karten spielen.

Studiengänge, die zur Region passen

Genau aus diesem Grund betont Rebhan, wie wichtig es sein wird, Angebote einzurichten, die eine Anschlussfähigkeit an die Region beinhalten. Sprich: Die Studiengänge sollen für Kronacher interessant sein und gleichzeitig Auswärtige anlocken, die dann eventuell eine Zukunft bei heimischen Unternehmen finden können. Nun brauche es auch Partnerschaften, die zum Beispiel mit den ebenfalls genannten Hofern gut vorstellbar seien.

Eine Hürde müsse aber noch genommen werden - die finanzielle. Doch Rebhan ist zuversichtlich, das Söder im Nachtragshaushalt auch diese Weiche stellen kann.

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