Wallenfels
Stadtrat

Wallenfelser Kirche wird ins rechte Licht gesetzt

In Wallenfels ist inzwischen die neue Beleuchtung des Kirchenumfelds in Betrieb genommen worden. Offizielle Einweihung ist am 3. Oktober
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Ein sehr schöner Anblick ist die neue Beleuchtung am Kirchenumfeld. Foto: Stadt Wallenfels
Ein sehr schöner Anblick ist die neue Beleuchtung am Kirchenumfeld. Foto: Stadt Wallenfels
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Bürgermeister Jens Korn (CSU) informierte in der Stadtratssitzung über den aktuellen Stand bei den Bauarbeiten im Kirchenumfeld. Man befinde sich hier auf der Zielgeraden, es seien nur noch wenige Metallarbeiten zu verrichten. Besonders optisch habe sich vor allem beim Aufgang zum Friedhof einiges getan. Nachdem die Mauersanierung abgeschlossen ist, konnte die neue Beleuchtung in Form von Strahlern in Betrieb genommen werden.

"Sie erhellen nicht nur den Weg, sondern wirken auch gestalterisch sehr gut", sagte Korn. Das Wahrzeichen Kirche mit dem Umfeld werde wieder ins rechte Licht gerückt und sei weithin sichtbar. Korn meinte, diese Maßnahme solle Motivation dafür sein, am Marktplatz weiterzumachen. Die offizielle Einweihung ist für den Dienstag, 3. Oktober, geplant - mit einem Gottesdienst am Vormittag und dem Besuch der Regierungspräsidentin.
Nachdem es immer mehr Urnenbestattungen gibt, sollte man sich Gedanken machen, wie man das in Zukunft würdig handhaben werde. Es sei angedacht, eine Grabreihe oberhalb der abgestützten Mauer komplett für Urnengräber zu verwenden, um eine einheitliche Grabreihe zu erreichen. Aus gegebenem Anlass wies Bürgermeister Jens Korn darauf hin, dass keine "Urnengrabreservierungen" vorgenommen werden.

Außerdem soll zum Jahreswechsel die Gebührenordnung für Beerdigungen überarbeitet werden, vor allem die Beerdigungen außerhalb der normalen Arbeitszeiten verursachen Mehrkosten.


Ideen für die Urnengräber

Korn rief die Stadträte dazu auf, sich Gedanken zu machen, wie man die Urnengräber noch würdig in den Friedhof integrieren könnte. Tina Müller-Gei (CSU) regte einen Ruheforst im Anschluss an den Friedhof an und Andreas Buckreus (SPD) könnte sich einen anonymen Ruheforst an der Schlossbergkapelle vorstellen. Sieglinde Stumpf (FW) meinte, ein Urnenfeld ähnlich wie in Nurn mit Steinplatten wäre auch eine Alternative. Bürgermeister Korn (CSU) nahm alle Anregungen auf und betonte, er lasse alle Möglichkeiten prüfen.

Mit sofortiger Wirkung wurde Dritter Bürgermeister Andreas Buckreus (SPD) vom Stadtrat einstimmig zum Trauungsstandesbeamten bestellt. Vorausgegangen war der Wunsch eines Brautpaares, von ihm getraut zu werden, und nachdem Buckreus bereits alle Voraussetzungen erfüllt (Standesbeamter in Marktrodach), stand dem nichts im Wege.

Bürgermeister Korn (CSU) bat die Stadträte, sich Gedanken über einen zusätzlichen Ort für eine Trauung zu machen. Das Trauzimmer im Rathaus sei klein, man könne hier höchstens 15 bis 20 Personen aufnehmen. Nachdem aber immer mehr Trauungen vollzogen werden, ohne anschließend gleich die kirchliche Trauung folgen zu lassen, wollen die Brautpaare im Standesamt einen größeren Rahmen. Der Sitzungssaal eignet sich nicht gut, da die Tische erst auseinandergeschraubt werden müssen, der Aufwand ist zu groß. Tina Müller-Gei (CSU) brachte die Schlossbergkapelle, Bernd Stöcker (CSU) den Westsaal im Kulturzentrum und Andreas Buckreus (SPD) das Schützenhaus ins Gespräch. Er kann sich das Flößerhaus und den Felsenkeller ebenfalls hierfür gut vorstellen. Bürgermeister Jens Korn (CSU) verwies hier als Beispiel auch auf das Trauungszimmer im Gasthof Goldener Anker in Steinwiesen. Er sagte zu, alle Vorschläge auf Machbarkeit zu prüfen.

Bürgermeister Jens Korn ging auf die Gerüchte und die Unruhe bezüglich der Struktur des Kindergartens Wallenfels ein. In einem Schreiben der Pfarrei an die Eltern wurde dies ausführlich erläutert. Der bisherige dreigruppige Kindergarten wird zweieinhalbgruppig (Kinderkrippe läuft extra), da es weniger Kinder sind und sich auch die Kostenstruktur ändert. Es bleiben zwei Gruppen komplett, die dritte wird ab 10.30 Uhr auf die beiden anderen aufgeteilt. Dafür wird sich der Kindergarten aber mehr öffnen, ein offenes Angebot für die Zukunft. Fernziel: weg von der Gruppe hin zu stärkerer Projektarbeit. Das Gerücht, den Vorschulunterricht zu streichen, konnte Korn ausräumen. Mögliche Angebote würden nur vom Nachmittag in den Vormittag verlegt.


Einheitliches Outfit für die Stadträte?

Matthias Zeitler (CSU) regte an, bei Umzügen, Einladungen usw. ein einheitliches Outfit für die Stadträte zu finden. Es wäre schön, wenn nicht jeder anders gekleidet mitgehen würde. Das wurde jedoch von Bürgermeister Jens Korn (CSU) so nicht akzeptiert, denn jeder habe doch eigentlich ein Gespür dafür, was passt und man solle das jedem selbst überlassen.


Mobilitätskonzept: Start erst 2019

Stefan Schütz (CSU) wollte wissen, was mit dem Mobilitätskonzept passiert sei, das eigentlich schon lange greifen soll. Laut Korn sei die Euphorie dadurch gebremst worden, dass sich kein Busunternehmen fand und die OVF in diesem Jahr die Zusammenarbeit aufgekündigt hat. Nach einem neuen Förderprogramm muss die Ausschreibung europaweit vorgenommen werden. Der neue Starttermin soll nun in 2019 sein.

Schütz sprach auch den Spielplatz in Neuengrün an, wo immer noch die Seilbahn gesperrt ist. Jens Korn (CSU) versprach eine kurzfristige Erneuerung des morschen Querbalkens. Außerdem ging Schütz auf den Schützenfestexpress ein, dessen Route für die Gemeindeteile von Wallenfels angepasst werden sollte. Jens Korn (CSU) versprach, dies an der richtigen Stelle anzusprechen.


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