Wallenfels
Stadtrat

Wallenfels schafft neuen Platz für das Gewerbe

Am südlichen Rand von Wallenfels wird ein kleines Gewerbegebiet ausgewiesen. Der Stadtrat gab grünes Licht.
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Am südliche Stadtrand von Wallenfels soll ein 5500 Quadratmeter großes Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Dort wird sich ein Unternehmen aus der Gemeinde ansiedeln. Michael Wunder
Am südliche Stadtrand von Wallenfels soll ein 5500 Quadratmeter großes Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Dort wird sich ein Unternehmen aus der Gemeinde ansiedeln. Michael Wunder
Die Stadt Wallenfels wird am Eingang zum Leugnitztal Gewerbeflächen erschließen. Der Stadtrat beschloss am Montagabend einstimmig, einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen.
Die letzte große Erschließung von Gewebeflächen liege schon viele Jahre zurück, sagte Bürgermeister Jens Korn (CSU).


Guter Branchenmix

In Wallenfels bestehe ein guter "Branchenmix" mit dem Schwerpunkt Holz. Insgesamt sei man mit 227 Arbeitsplätzen pro tausend Einwohner gut bestückt. Dies bedeute einen Mittelfeldplatz im Landkreises Kronach.
Jetzt, so der Bürgermeister weiter, wolle ein Wallenfelser Unternehmen einen Neubau errichten, um die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern. Geprüft worden seien sechs Optionen, darunter auch bestehende Gebäude.
Erschlossen werden sollen nun am südlichen Stadtrand rund 5500 Quadratmeter, auch eine zweite Firma könnte sich dort noch ansiedeln. Der Flächennutzungsplan sah dort eine Wohnbebauung vor. Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich, dass man bis Mitte des Jahres ein Baurecht für das Unternehmen ermöglichen kann.


Eine einmalige Chance

Von einer einmaligen Chance, Wallenfels ein Stück voranzubringen sprach CSU-Fraktionschef Bernd Stöcker. Andreas Buckreus (SPD) ergänzte, dass man prüfen sollte, ob auch die restlichen im Flächennutzungsplan vorgesehenen Grundstücke noch nutzen kann.
Weiterhin informierte die Verwaltung über das Interkommunale Förderprogramm, das von der Gemeinde Steinwiesen und der Stadt Wallenfels genutzt wird. Bis zu 30 Prozent betrage der Zuschuss auf die förderfähigen Kosten, sagte Jens Korn. Er bezeichnete diese Möglichkeit der Sanierung als "sehr erfolgreiches Programm". Bereits etliche Verfahren seien durchgeführt worden. Nach einer Informationsveranstaltung im vergangenen Jahr habe das Förderprogramm nochmals einen Schub bekommen. Jetzt gebe es Änderungen, die sich positiv auf die Bauwerber auswirken.
Geschäftsleiter Frank Jakob sah in der Umstellung eine Vereinfachung und schnellere Bearbeitung für die Bauherren. Wichtig sei, dass im Sanierungsgebiet auch gute steuerliche Anreize vorhanden sind, sagte Jakob. Interessierte Grundbesitzer könnten sich für weitere Informationen unverbindlich an ihm wenden.


Mehr Freiheiten

Jens Korn ergänzte, dass man ein relativ großes Sanierungsgebiet ausgewiesen habe. Die Bürger könnten schneller und flexibler reagieren und hätten zudem mehr Freiheiten.
Der Bürgermeister informierte noch, dass sich mehrere laufende noch in der Winterpause befinden. Von den zwölf Maßnahmen gebe es nur bezüglich des alten Schulhaus Wolfersgrün neue Aspekte. Dort wurde mit der örtlichen Gemeinschaft ein neuer Modernisierungsansatzbesprochen. Diese Vorschläge sollen schnellstmöglich in die Planungen eingearbeitet werden. Stefan Schütz (CSU) meinte, dass es eine konstruktive Sitzung gewesen sei und man sich auf einem guten Weg befindet.
Bernd Stöcker sprach noch den schlechten Zustand der Straßen in Geuser an.
Die Stadt Wallenfels wurde aufgefordert, jeweils zwei Vorschläge für die Wahl der Schöffen und Jugendschöffen einzureichen. Laut Jens Korn ist im Rathaus bereits ein Vorschlag eingegangen. Zweiter Bürgermeister Erich Mähringer schlug weiterhin Bernd Stöcker vor.


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