Kronach
Finissage

Verwandte Künstler-Seelen in Kronach

Bis 16. Januar zeigen Lisa Stöhr aus Kronach sowie Erik Buchholz aus Gera beeindruckende Malereien und Grafiken in Stöhrs Atelier in der Lucas-Cranach-Straße 25 in der Oberen Stadt in Kronach.
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Eines der in Kronach ausgestellten Werke  Foto: Heike Schülein
Eines der in Kronach ausgestellten Werke Foto: Heike Schülein
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Am Samstag, 16. Januar, findet um 17 Uhr die Finissage der Ausstellung statt. Die Ausstellung ist von 7. bis 16. Januar täglich von 16 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

In der Geburtsstadt von Lucas Cranach d. Ä. - zudem vermutlich noch vis-à-vis von dessen einstigen Wohnhaus - zeigt die Ausstellung bemerkenswerte Bilder zweier starker Persönlichkeiten: Maler und Zeichner, die sich selbst als Verwandte in ihrem künstlerischen Schaffen bezeichnen. Die Künstler lernten sich bei einer Ausstellung kennen und sind seitdem freundschaftlich verbunden.

Lisa Stöhr wurde 1972 in Coburg geboren. 1998 bis 2004 studierte sie Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, Porto und Berlin. Die Lehrerin an der Mitwitzer Montessori-Schule malt im Atelier in der Oberen Stadt an ihren hängenden oder liegenden Bildern.
Sie studierte Grundschullehramt in Nürnberg und entschied sich dann für ein Kunststudium. In ihren emotionalen, fesselnden Bildern erzählt sie Geschichten, Situationen und Szenen. Diese Ideen mischen sich mit dem Abstrakten. Sie plant ihre Werke nicht von Anfang bis Ende durch, vielmehr entwickeln sich diese beim Malen.

Erik Buchholz wurde 1969 in Gera geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet. Der gelernte Kfz-Schlosser besuchte die Kolping-Kunstschule Stuttgart. 1993 begann er sein Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar, das er 2002 mit einem Diplom abschloss. Seit 1993 arbeitet er als freischaffender Künstler. Seine Hauptwerke sind Arbeiten auf Papier, die sich durch feine Schichtungen und fast grafische Details auszeichnen. In seinen Zeichnungen formuliert er eigene Gedanken, Erlebtes und Erfahrenes in seiner eigenen Bildsprache. Grafische Linien verbinden und verästeln sich zu geheimnisvollen Gebilden, Figuren, Pflanzlichem und manchmal auch Landschaftlichem.

In der Ausstellung sind auch zwei expressionistische Bilder des Kronacher Malers Franz Müller zu sehen, die ebenfalls bereits bei den Besuchern großen Anklang fanden.


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