Neuses
Theater

Turbulenzen in Neusich

"Dä Abeglaum" heißt das Mundart-Stück, das die Theatergruppe Neuses auf die Bühne bringt. Es stammt aus der Feder des Neuseser Urgesteins Hans Schrepfer.
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Noch wird fleißig geprobt bei der Theatergruppe Neuses.  K.- H. Hofmann
Noch wird fleißig geprobt bei der Theatergruppe Neuses. K.- H. Hofmann

Die Theatergruppe Neuses lädt zum Mundart- Theater ein. Das Stück "Dä Abeglaum" verspricht einige amüsante Stunden. Was man braucht, sind durchtrainierte Lachmuskeln. Denn die schwarze fränkische Komödie in drei "Aufzüch" von Hans Schrepfer wird für Lachsalven und ihre Turbulenzen für Gesprächsstoff sorgen.

Die Komödie aus der Feder des Neusiche Urgesteins Hans Schrepfer spielt wie alle seine mittlerweile schon über 20 selbst geschriebenen Theaterstücke in der "guten alten Zeit" um 1900. Auch diesmal dreht sich das Stück um eine Geschichte aus dem Flößerdorf. Die Neusiche sind sich einig, dass Hans Schrepfer ihren Theateraufführungen einen besonderen Stil verliehen hat, der stets gut ankommt. "Für mich ist dabei unser Dialekt, unsere schöne Mundart, ein ausschlaggebender Faktor", sagt Schrepfer.

Um was geht es diesmal? Ludwig, der verwöhnte Sohn der Wagnersfamilie Schmidt, steht kurz vor der Heirat mit seiner Braut Mari, der Tochter des Hauptlehrers. Da er in seinen Entscheidungen innerlich unsicher ist und darüber hinaus leider von seiner Großmutter Kättl auch den Hang zum Abergläubischen und Übersinnlichen geerbt hat, sucht er vorher vorsichtshalber noch fremden Rat. Das hätte er nicht tun sollen, denn damit beginnt eine schlimme Zeit für ihn, seine Braut, seine Eltern Georg und Kull, für das Lehrerehepaar Hans Heinrich und Wilhelmine Müller und seinen Freund Michl. Seine Großmutter Kättl dagegen hat ja das Unglück aufgrund von Zeichen und Vorkommnissen schon vorhergesehen. Andere, wie der Schreinermeister Max und der immer hungrige Wagnerstift Fritz ziehen aus dem Durcheinander, das durch die Vorhersage entstanden ist, ganz wie im richtigen Leben, ihre Vorteile. Die Cousine von Mari, die Lies aus Birnbaum, wird in das Durcheinander hineingezogen, obwohl ihr Aufenthalt in Neusich eigentlich einem ganz anderen Zweck dienen sollte. Eltern, Freunde und Verwandte, der Pfarrer und alle guten Geister setzen sich für Ludwig ein, damit er wieder zur Vernunft kommt. Vielleicht bringt die Hebamme Gretl Licht in das Dunkel um Ludwig? All diese Fragen wird die Theatergruppe Neuses in ihrer Komödie beantworten. Ob es etwas nützt?

Darsteller und ihre Rolle in Klammern: Alex Böhm (Wagnermeister Georg Schmidt), Christine Böhm (Ehefrau Kunigunde), Axel Schrepfer (Sohn Ludwig), Rosi Popp (Großmutter Katharina), Hans Richter (Hauptlehrer Hans Heinrich Müller), Roswitha Hummel ( Ehefrau Wilhelmine), Sarah Ferner (Tochter Maria Theresia), Alexandra Kempf ( Lies aus Birnbaum), Florian Böhm (Flößer Michl), Martin Rademacher (Max, Schreiner und Quacksalber), Julius Kraus (Fritz, Wagnerstift), Helga Schedel (Hebamme Gretl). Regisseur ist Autor Hans Schrepfer.

Aufführungen: Jeweils Samstag, 23. März, 30. März, 6. April und 13. April um 19.30 Uhr in der Turnhalle Neuses. Eintrittskarten zum Preis von 7 Euro im Vorverkauf ab Mittwoch, 6. März, erhältlich bei Familie Grune, Neuses, Kronacher Straße 10, Tel. 09261/5063930 jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 16 Uhr bis 18 Uhr und an der Abendkasse.

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