Tschirn
Bürgerempfang

Tschirn dankt den Bürgern für ihr Engagement

Die Gemeinde würdigte das Ehrenamt. Zugleich wurden Julia Barnickel und Simon Geisler für berufliche Leistungen ausgezeichnet.
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Bürgermeister Peter Klinger (links) zeichnete zusammen mit dem Festredner Dekan Detlef Pötzl für besondere berufliche Leistungen Simon Geisler und Julia Barnickel aus.  Michael Wunder
Bürgermeister Peter Klinger (links) zeichnete zusammen mit dem Festredner Dekan Detlef Pötzl für besondere berufliche Leistungen Simon Geisler und Julia Barnickel aus. Michael Wunder
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Als Dank an die Vereine, Verbände aber auch Gruppierungen und Einzelpersonen hatte die Gemeinde Tschirn zum Bürgerempfang eingeladen. Darüber hinaus zeichnete Bürgermeister Peter Klinger Julia Barnickel und Simon Geisler für hervorragende berufliche Leistungen aus.

Die Erstgenannte hat dabei einen hervorragenden Einzelabschluss bei der Prüfung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht. Der Bürgermeister sah die Auszeichnung aber auch in Kombination mit dem Ehrenamtes. Hier hat die junge Frau heuer den Vorsitz in der Feuerwehr Tschirn (wir berichteten) übernommen.


Frischgebackener Meister

Simon Geisler legte die Meisterprüfung als KFZ-Mechatroniker mit Erfolg ab. Damit kann der "bodenständige" junge Mann in die Fußstapfen seines Vaters treten und die heimische Firma übernehmen, sagte Klinger. Für die Gemeinde seien solche Betriebe vor Ort sehr wichtig.

Dekan Detlef Pötzl stellte als Festredner die Frage, was die Gemeinde Tschirn nach außen für ein Bild abgibt. Da spiele zum einen der Bär im Wappen eine wichtige Rolle, dieser könne für Stärke aber auch Gelassenheit stehen. Zum anderen sei es der Zusammenhalt und der Einsatz für die Gemeinschaft. Es gebe in der Gemeinde viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten, welche sich auch ehrenamtlich für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Bereits Jesus hat, als er die Jünger auf die Welt entsendete, auf "Kommunio" also auf Gemeinsamkeit gesetzt, sagte der Dekan. Es gelte also hinzuhören und tätig zu werden, wenn andere die Hilfe brauchen. Charmante Eigenschaften und Sympathie seien dabei wichtige Tugenden.

In vielfältiger Weise bringen sich die Bürger mit Zeit, Herzblut und Leidenschaft in Tschirn ein. Nicht übersehen werden dürfte dabei, dass es auch zu Konflikten untereinander kommt, die dabei entstehende Wärme könne sich auch günstig auswirken, sagte der Dekan.


Viele positive Beispiele

Bürgermeister Peter Klinger dankte allen Bürgern die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Dabei sollte das Ehrenamt auch Spaß machen und man sollte dafür nicht noch Kritik einstecken müssen. Er sei deshalb erfreut, dass viele Bürger, welche das dörfliche Leben begleiten und gestalten, der Einladung gefolgt sind. Wie er sagte, gebe es viele positive Beispiele, diese alle aufzuzählen, würde den Rahmen der Veranstaltung sprengen. Als ein Highlight in diesem Jahr sei die Mountainbike-Sternfahrt der Rennsteigregion am 9. Juni nach Tschirn geplant. In diesem Zuge werden die Radler vom Schützenverein bewirtet.

Der Bürgerempfang wurde durch die Jungmusiker der Blaskapelle Edelweiß musikalisch mitgestaltet.
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