Kronach
Unglück

Tödlicher Unfall bei Kronacher Freischießen: Identität des Opfers ist geklärt

Ein DNA-Abgleich hat traurige Gewissheit verschafft: Bei dem Mann, der am 10. August in der Nähe des Kronacher Festgeländes von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt wurde, handelt es sich um einen 20-Jährigen aus Mittelfranken. Die Ermittlungen sind damit aber noch nicht abgeschlossen.
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Nun ist es traurige Gewissheit: Bei dem Mann, der vergangenen Samstagabend (10. August 2019) beim Überqueren der Bahngleise von einem Güterzug erfasst wurde, handelt es sich wie bereits vermutet um einen 20-Jährigen aus Mittelfranken. Das stehe aufgrund der gerichtsmedizinischen Untersuchungen nun fest, teilt Anne Höfer vom Polizeipräsidium Oberfranken mit. Unter anderem wurde ein DNA-Abgleich durchgeführt.

Die Ermittlungen dauern derweil weiter an. "Soweit es möglich ist, wird der ganze Ablauf noch ermittelt", sagt Höfer. Fest stehe aber schon jetzt, dass sich keine anderen Personen unmittelbar bei dem 20-Jährigen befanden. Ein Fremdeinwirken könne daher ausgeschlossen werden. Auch auf eine latente Suizidgefahr gebe es keine Hinweise. "Aufgrund der gesamten Erkenntnisse müssen wir wirklich von einem tragischen Unfall ausgehen", meint Höfer.

Nach bisherigen Erkenntnissen überstieg der Mann am 10. August gegen 22.45 Uhr die Leitplanke an der Ludwigsstädter Straße auf Höhe des Schützenfestes. Als er die angrenzenden Bahngleise überquerte, erfasste ihn ein in Richtung Probstzella fahrender Güterzug. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

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