Friesen
Fußball

SV Friesen wacht zu spät auf

Beim Verbandspokalturnier war die Auftaktniederlage gegen den FC Coburg entscheidend. Danach fing sich die Elf von Coach Armin Eck.
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Hier geblieben! Friesen Max Schülein (grün) testet die Trikotqualität beim Lichtenfelser Sebastian Zillig.
Hier geblieben! Friesen Max Schülein (grün) testet die Trikotqualität beim Lichtenfelser Sebastian Zillig.
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Mit einem perfekt geschossenen Freistoß kurz vor Schluss im direkten Duell der punktbesten Vereine aus Coburg und Frohnlach ließ Dominic Lauerbach die Einheimischen aus Frohnlach feiern und schaffte eine gute Grundlage für die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des VfL Frohnlach am gleichen Abend.

Der SV Friesen verschlief dagegen seine Auftaktpartie gegen den FC Coburg und musste sich danach trotz ansprechender Leistungen gegen die künftigen Ligakonkurrenten VfL Frohnlach und FC Lichtenfels mit dem 3. Platz in der Abschlusstabelle zufrieden geben.

Die Laune am Willi-Schillig-Stadion wurde im weiteren Verlauf des Abends noch gesteigert, als die Ergebnisse vom parallel stattfindenden Erdinger-Cup in Neustadt an der Donau bekannt wurden. Hier erreichte der VfL einen hervorragenden zweiten Platz und musste sich im Endspiel nur den ambitionierten Regionalligaaufsteiger Türk Gücu München beugen.

Das Pokalturnier in Frohnlach wurde von etwa 250 Zuschauern gut besucht und diese bekamen beim Stelldichein der vier Landesligavertreter guten und spannenden Fußball geboten. Da die Spielzeit jedes Spiel auf 30 Minuten beschränkt war, war höchste Konzentration von den Spielern gefordert, da jeder Fehler kaum noch kompensiert werden konnte.

Das Eröffnungsspiel

Das Eröffnungsspiel bestritten Lichtenfels und der Gastgeber aus Frohnlach. Das Spiel wogte hin und her und es gab interessante Torszenen auf beiden Seiten. Der ehemalige Lichtenfelser Daniel Oppel spielte in der 20. Minute seine Schnelligkeit aus und markierte den entscheidenden Treffer für Frohnlach.

Zu defensive Friesener

Anders gelagert das Aufeinandertreffen zwischen Coburg und Friesen. Die Coburger schnürten Friesen in die eigene Hälfte ein und bespielten den Gegner mit viel Geduld. Diese wurde belohnt, indem Tevin Mc Collough in der 25. Minuten und Fabian Carl in der letzten Minute für den verdienten Sieg sorgten. Die Friesener kamen kaum zu einer Torchance, die Mannschaft von Trainer Armin Eck war zu defensiv eingestellt.

Das Spiel gegen Friesen noch in den Knochen durfte der FC Coburg gleich noch mal ran und sich mit dem Namensvetter aus Lichtenfels duellieren. Es ergab sich das gleiche Bild mit einem dominanten Vertreter aus Coburg und einer auf Torsicherung bedachten Mannschaft aus Lichtenfels. Trotz einiger guter Chancen blieb es beim 0:0.

Altwasser trifft gegen Frohnlach

Nicht wieder zu erkennen war der VfL Frohnlach im Spiel gegen die Frankenwaldtruppe aus Friesen. Geschockt durch das schnelle 0:1 durch Nikolai Altwasser ließ Frohnlach jeglichen Spielwitz vermissen und durfte sich beim Spielertrainer Bastian Renk bedanken, dem der Ausgleich kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang.

Somit waren die Fronten geklärt. Friesen und Lichtenfels waren ausgeschieden und duellierten sich um die "goldene Ananas". Diese errang Friesen durch einen 1:0-Sieg, wofür der Youngster Max-Laurin Thiele verantwortlich zeigte.

Prestigeduell im Finale

Das Lokalderby zwischen Frohnlach und Coburg bildete den Abschluss des Turniers. Auf Grund des besseren Torverhältnisses hätte Coburg ein Unentschieden gereicht. Das Spiel verlief wie die anderen Coburger Spiele auch. Diese begannen dominant und Frohnlach reagierte. Die Seiten wurden torlos gewechselt und gleich nach Wiederbeginn schaffte Marlon Schad den Führungstreffer für die Vestekicker, so dass kaum noch jemand den Frohnlachern einen Sieg zutraute. Fünf Minuten vor Schluss leistete sich Coburg einen Ballverlust und Daniel Oppel schaffte erneut durch einen Tempogegenstoß einen Treffer für Frohnlach.

Lauterbachs Kunstschuss

Das war aber nicht genug, da ein Sieg her musste. Kurz vor Schluss die Chance für Frohnlach, da sich eine Freistoßmöglichkeit in bester Schussdistanz ergab. Dominic Lauerbach bewarb sich mit einem perfekt geschossenen Freistoß für das Tor des Monats und der Jubel bei den Einheimischen war grenzenlos.

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