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Steinberger Kiga-Garten wurde zum Spaßparadies

Viele Beteiligte ließen die Außenanlagen am Steinberger Kindergartens St. Pancratius wieder zum attraktiven Spielbereich werden. Nun wurde er gesegnet.
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Waghalsige Runden drehten die Kleinen auf de neuen "Rennbahn" in den fertiggestellten Außenanlagen der Steinberger Kita.Schülein
Waghalsige Runden drehten die Kleinen auf de neuen "Rennbahn" in den fertiggestellten Außenanlagen der Steinberger Kita.Schülein
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Lachend testen viele Dreikäsehochs die große Spielkombination. Da wird geklettert, gerutscht und Seile geschwungen, dass es eine wahre Freude ist. Der große Sandkasten mit der Wasserspielanlage ist ein Paradies für Kuchenbäcker wie auch Wasser-Baumeister. Derweilen durchbraust ein Nachwuchs-Schumi nach dem anderen mit dem Dreirad, die sich durch die Außenanlage schlängelnde "Rennbahn". Der jüngste Nachwuchs freut sich indes über einen eigenen abgetrennten Bereich - ebenfalls mit einer Spielkombination, einem Sandkasten, einer Nestschaukel und vielem mehr. "Was lange währt, ...", freute sich Kirchenpfleger Christian Eidloth mit der "Wackelzahnbande", den "Kleinen Rackern" und den "Zwergenland"-Knirpsen über die gelungene Erweiterung und Neugestaltung der Außenanlage ihres Kindergartens.

Zur Einweihungsfeier konnte er neben den Kindern, Eltern und dem Kiga-Personal Gäste aus Politik und Kirche sowie Bauverantwortliche begrüßen. "Vor fünf Jahren gab es erste Überlegungen, eine solche Maßnahme schnell auf den Weg zu bringen", erinnerte er sich. Seitdem habe man in unzähligen Kirchengremiums-Sitzungen mit Pater Waldemar Brysch beratschlagt und Entscheidungen getroffen. Dank für die Realisierung des Projekts gebühre Bürgermeisterin Susanne Grebner und ihrem Amtsvorgänger Wolfgang Förtsch mit dem jeweiligen Gemeinderat für die Bereitstellung der Mittel ebenso wie der Regierung von Oberfranken für die Gewährung der Zuschüsse.

Ihnen sei es ebenso zu verdanken wie dem Erzbistum Bamberg, der katholischen Kirchenstiftung, dem Kindergarten-Förderverein sowie vielen tüchtigen Angehörigen, dass die Baumaßnahme auch mit einer aufgestockten Investitions-Summe von 165 000 Euro habe realisiert werden können. Ursprünglich angedacht waren 70 000 Euro. Die Mehrkosten ergaben sich durch gerade auch der Sicherheit dienenden Maßnahmen, zusätzliche Anschaffungen sowie die Erweiterung des Geländes durch einen Zukauf von Flächen. "Dieser Ankauf war nur möglich, weil der Kindergarten-Förderverein unter Vorsitz von Alexander Öhring die kompletten Kosten einschließlich Nebenkosten übernommen hat. Das Bistum hätte diese Kosten nicht getragen", verdeutlichte Eidloth.

Eltern und Angehörige trugen zu einer erheblichen Kostenersparnis bei, indem sie in zwei Arbeitseinsätzen unter anderem alte Spielgeräte und Zäune beseitigten, Hecken zurückschnitten oder entfernten sowie Bäume fällten.

Eidloths Dankesworten schloss sich Bürgermeisterin Grebneran, die Sand-Spielsachen als Geschenk übereichte: "Ich bin sehr stolz, nach fünf Jahren hier stehen zu dürfen. Das Projekt hat allen viel Kraft und Geduld abverlangt. Aber es hat sich gelohnt."

Mit den ursprünglich angedachten 70 000 Euro wäre man bei einer Außenanlage dieser Größe nicht weit gekommen. Am Ende habe man die bestmögliche Förderung herausgeholt.

Architekt Kersten Schöttner erinnerte an die Einweihung der Krippe 2011. Die damalige Erweiterung von zwei auf drei Gruppen sowie die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren sei auch maßgeblicher Grund gewesen, die Außenanlage nicht nur zu sanieren, sondern sie neu zu gestalten. Der Platz hätte nicht mehr gereicht und nicht mehr den Anforderungen entsprochen. "Es ist eine gute Anlage geworden", freute er sich. Die Maßnahme sei bis auf wenige Restarbeiten fertiggestellt. Die veranschlagten Kosten von 165 000 Euro würden nicht überschritten.

Wichtig war den Verantwortlichen die kirchliche Weihe des Gartens. Mit ausgewählten Worten erbat Pater Waldemar den Segen Gottes für die Spielgeräte sowie alle Kinder, die sie nutzen. Dann war es soweit: Der Pater, die Bürgermeisterin und der Architekt durchschnitten das von den Kiga-Leiterinnen Doris Haderlein und Karin Kochdumper gespannte Absperrband.

Voller Freude erstürmten die Kinder, die zuvor den kleinen offiziellen Teil mit fröhlichen Liedern umrahmt hatten, ihren neuen Garten. Die offizielle Vorstellung der neuen Außenanlagen soll beim Sommerfest im Juni 2019 erfolgen, das gleichzeitig das 30. Jubiläum des Kindergartens darstellt.


Spenden


Das Basarteam Steinberg spendete aus den Erlösen seiner Secondhand-Basare rund ums Kind mehr als ein halbes Dutzend Rabo Tricycles. Es handelt sich dabei um äußerst hochwertige und robuste Dreiräder, mit denen die kleinen "Rennfahrer" aus den beiden Regelgruppen die neue Garten-"Rennbahn" entlangbrettern können. Darüber hinaus finanzierte das Basarteam einen Matsch-Tisch. Insgesamt hat die Spende einen Wert von rund 1500 Euro. Übergeben wurde sie bei der Einweihung der neuen Außenanlage von Simone Buckreus im Namen des Teams.

Darüber hinaus freut sich die Kindertagesstätte über eine Spende in Höhe von 500 Euro von Jörg Beitzinger aus Neufang. Er hat derzeit ein Kindergarten-Kind in der Steinberger Kita, die auch schon seine große Tochter besuchte. "Ich dachte mir, nachdem meine Firma die Bäume hier in Kindergarten zurückgeschnitten hat und das Ganze richtig gut aussieht, dass ich mit einer Spende etwas zur Außenanlage beitragen könnte", erklärte Beitzinger.
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