Steinbach
Jubiläum

Steinbach: Die Frauen-Union hat ihr Jubiläum mit Nachhaltigkeit und Regionalität gefeiert

Die Frauen Union (FU) Steinbach am Wald gibt es seit 30 Jahren. Das wurde am Sonntag groß gefeiert.
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In einem "Uralt"-Ofen wurden "Schneiders-Läpple" - eine Mischung aus Kartoffeln, Mehl und Eiern - zubereitet. Fotos: Heike Schülein
In einem "Uralt"-Ofen wurden "Schneiders-Läpple" - eine Mischung aus Kartoffeln, Mehl und Eiern - zubereitet. Fotos: Heike Schülein
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Gut gelaunte Menschen, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, kulinarische Leckereien "wie zu Großmutters Zeiten", ein großer Familien- und Secondhand-Basar sowie herzliche Gratulationswünsche bildeten den Rahmen für die Jubiläumsfeier der Frauen-Union (FU) der CSU Steinbach am Wald. Gefeiert wurde im Innen- und Außenbereich des neuen Freizeit- und Tourismuszentrums, das an diesem Tag ganz im Zeichen von Regionalität und Nachhaltigkeit stand.

"Frauen in die Politik!" Dieses zentrale Thema war, so Ortsverbandsvorsitzende Claudia Neubauer in ihrer Ansprache, der Hauptgrund für die Gründung der FU Steinbach am Wald. Vollzogen wurde diese am 9. August 1989 im Gasthaus "Steinbacher Hof", um vor allem den damaligen Landratskandidaten Werner Schnappauf im Wahlkampf zu unterstützen.

Blick auf Kommunalwahlen 2020

Schnappauf war es, der zusammen mit dem damaligen CSU-Ortsvorsitzenden Vinzenz Neubauer die Anregung für die Gründung gegeben hatte. Das erklärte Ziel "mehr Frauen in die Politik" geht in Steinbach nach wie vor auf. "Sechs CSU-Frauen sind bereit, für den Gemeinderat bei der Kommunalwahl 2020 zu kandidieren", sagte sie. Mit Monika Barnickel habe man eine sehr engagierte Zweite Bürgermeisterin.

Bewusst habe man die Jubiläumsfeier unter das Motto "Regional, fränkisch, frisch & nachhaltig" gestellt, um damit die Heimatverbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Sehr freue man sich über die Kooperation mit dem Basar-Team Steinbach, dessen Familien- und Secondhand-Basar genau zum Motto des Fests passe.

Ehrungen der Frauen-Union

"Ich habe eine CSU/FU-reiche Woche hinter mir", berichtete FU-Kreisvorsitzende Sybille Fugmann. Nach der Nominierungsversammlung für Angela Hofmann als Bürgermeister-Kandidatin am Donnerstag wurde am Samstag auf der Landesversammlung in Veitshöchheim Ulrike Scharf als neue FU-Vorsitzende gewählt. "Wir stellen die größte Arbeitsgemeinschaft innerhalb der CSU dar. Unsere Stimme soll und muss gehört werden. An uns kommt man nicht vorbei", verdeutlichte Fugmann.

Fugmann ehrte drei Gründungsmitglieder der FU Steinbach. Juliane Neubauer, Anke Weiß und Karin Fuckner halten dem Ortsverband seit Anfang an die Treue. Für 20-jährige Mitgliedschaft ist Roswitha Löffler geehrt worden.

"Ihr seid eine tolle Gruppe und könnt unheimlich stolz auf euch sein", würdigte der Landrat Klaus Löffler (CSU). Bei vier der insgesamt neun im Steinbacher Gemeinderat vertretenen Mitglieder handelt es sich um Frauen. Wenn nunmehr erneut sechs Damen für die neue Liste bereitstünden, sage dies viel über die Arbeit der FU Steinbach aus. "Wir sind bestens gerüstet für die Kommunalwahl 2020", freute er sich. Hierzu zähle als wichtiger Beitrag für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf das Betreuungsnetzwerk "Lebensqualität für Generationen" mit mittlerweile 12000 Beschäftigten in der Betreuung.

Das war bei dem Fest geboten

Die Glückwünsche des Bezirks übermittelte FU-Bezirksvorsitzende, MdB Silke Launert. Es sei wichtig, dass sich Frauen für die Politik interessierten, sich in Ämter wählen ließen und bei Entscheidungen mitwirkten. Gemeinsam mit weiteren interessierten Frauen wurde sie von Bürgermeister Thomas Löffler durch das neue Freizeit- und Tourismuszentrum geführt. Dabei zeigte sie sich beeindruckt vom Gelingen der Infrastruktur-Maßnahme, dessen Leuchtkraft bis weit über die Region hinaus strahlte.

Im Laufe des Tages machten immer mehr Gäste dem Fest ihre Aufwartung, bei dem rund um das Thema Nachhaltigkeit und Regionalität viel geboten war. Am Stand der BDFS Medien- & Kreativ-Werkstatt Sandra Löffler konnten besondere Geschenke beziehungsweise nachhaltige Produkte erworben werden. Katrin Barnickel-Förtsch bot Produkte aus der Direktvermarktung - Holzofenbrot und Selbstgemachtes aus der Bauernküche - an. "Märchentante" Christel Fehn-Maisel erfreute mit Märchen und bastelte mit den Kindern lustige Deko-Bommeln. Kulinarische Leckereien "wie zu Großmutters Zeiten" verbreiteten einen unwiderstehlichen Duft. An die Liebhaber süßer Köstlichkeiten war mit Zwetschgen-Knödel und frisch gebackenen Sträubla ebenso gedacht wie mit "Schneiders-Läpple", die in einem "Uralt"-Ofen zubereitet wurden.

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