Kronach
Tischtennis-Bezirksoberliga

Zwischenbilanz: Holt der TTC Alexanderhütte den Titel?

Der TTC Alexanderhütte feiert zum zweiten Mal in Folge die Herbstmeisterschaft, während Aufsteiger SV Rothenkirchen überrascht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Seit Jahren ist Mario Schmidt (links) der absolute Spitzenmann beim TTC Alexanderhütte. In der Vorrunde der Bezirksoberliga war er hinter dem Tschechen Radek Sys vom ASV Marktleuthen der zweitbeste Ligaspieler. Zusammen mit Rene Haker (rechts) stellte er das beste Liga-Doppel.  Foto: Hans Franz
Seit Jahren ist Mario Schmidt (links) der absolute Spitzenmann beim TTC Alexanderhütte. In der Vorrunde der Bezirksoberliga war er hinter dem Tschechen Radek Sys vom ASV Marktleuthen der zweitbeste Ligaspieler. Zusammen mit Rene Haker (rechts) stellte er das beste Liga-Doppel. Foto: Hans Franz

In der Vorrunde der Tischtennis-Bezirksoberliga spielten die Herren des TTC Alexanderhütte, des SV Rothenkirchen und des TSV Windheim II eine ausgezeichnete Rolle. Dieses Trio belegt die Plätze 1, 3 und 4. Ein negatives Punktekonto (8:10) verzeichnet nur der TSV Teuschnitz als Tabellen-Sechster.

Neben diesem Quartett aus dem Kreis Kronach wird die Zehner-Liga von drei Mannschaften aus dem Bereich Hof, zwei aus dem Kreis Bayreuth und einem Team aus dem Gebiet Kulmbach vervollständigt.

Mit nur einer Niederlage im Kreisduell gegen Windheim II führt der TTC Alexanderhütte die Tabelle (16:2) einen Zähler vor dem ASV Marktleuthen an, den er gleich zu Saisonbeginn mit 9:5 niederhielt. Damit geht das Team um Mannschaftsführer Klaus Knabner als Titelkandidat in die Rückrunde. Allerdings müssen die "Hüttner" schon auf der Hut sein: Auch in der vergangenen Punkteserie waren sie Herbstmeister mit 15:3 Zählern geworden, mussten aber am Ende den TSV Zell vorbeiziehen lassen.

Aufsteiger unerwartet stark

Die Überraschung ist ohne Zweifel der Neuling SV Rothenkirchen. Dieser belegt mit zwei Zählern Rückstand zu Alexanderhütte den dritten Rang. Zur Erinnerung: Der Aufsteiger der vergangenen Saison, der TTC Au, war in der seinerzeitigen Vorrunde gänzlich sieglos geblieben, worauf sich die Mannschaft eigenständig vom Spielbetrieb zurückzog.

Rothenkirchen musste sich hingegen nur beim Spitzenreiter und beim Rangzweiten geschlagen geben. In der kommenden Rückrunde genießt der SV Rothenkirchen gegen diese beide Teams Heimrecht. Dabei kann schon im Januar die Entscheidung fallen, ob die Rothenkirchener noch ins Titelrennen eingreifen können. Zum Auftakt gastieren nämlich gleich der TTC Alexanderhütte (11. Januar) und der ASV Marktleuthen (25. Januar) im Gemeindeteil von Pressig.

Sehen lassen können sich auch die Leistungen der zweiten Mannschaft des TSV Windheim. Diese zog nur drei Mal den Kürzeren (vier Siege, zwei Unentschieden) und kann auf ein positives Punktekonto von 10:8 verweisen.

Nach dem dritten Tabellenplatz in der vergangenen Saison sind lediglich die 8:10 Punkte des TSV Teuschnitz etwas enttäuschend. Nach zuletzt zwei Siegen scheint der TSV aber wieder in die Spur gefunden zu haben. Hinzu kommt, dass der Vorsprung zu einem Abstiegsplatz immerhin schon vier Zähler beträgt und nur zwei Punkte auf den vierten Rang fehlen.

Sorgen sollte man sich deshalb aus Sicht des Kreises um Teuschnitz nicht machen, zumal der TSV mit dem 19-jährigen Johannes Scherbel und Spielführer Peter Daum zwei tüchtige Punktesammler in seinen Reihen hat. Allerdings hat das Team um Spitzenspieler Friedel Tomaschko ein schweres Auftaktprogramm, denn es empfängt den Spitzenreiter (17. Januar) und dessen Verfolger (14. Februar).

Mario Schmidt auf Platz 2

Der Blick auf die Einzelbilanzen zeigt, dass Mario Schmidt vom TTC Alexanderhütte (15:3 Spiele) hinter dem Tschechen Radek Sys vom ASV Marktleuthen (17:1) der zweitbeste Ligaspieler unter insgesamt 89 eingesetzten Akteuren ist. Unter den Top 10 befinden sich noch der "Hüttner" Michael Peterhänsel, der Windheimer Udo Greser (beide 5. Platz, je 10:7 Punkte) sowie David Scherbel vom SV Rothenkirchen (7., 10:8).

Das mittlere Paarkreuz führt der Teuschnitzer Johannes Scherbel an (12:3). Es folgen Marius Ebert (Rothenkirchen, 2. Platz), Andreas Trebes (Windheim II, 5.), Klaus Knabner (7.) und Marco Peterhänsel, (10., beide Alexanderhütte).

Im hinteren Paarkreuz werden sogar die ersten vier Plätze von Spielern aus dem Kreis belegt. Die Spitzenposition nimmt Andreas Neubauer (Windheim II) ein. Es folgen Jens Hammerschmidt (Rothenkirchen), Peter Daum (Teuschnitz) und Rene Haker (Alexanderhütte).

Die besten Doppel stellt der Spitzenreiter Alexanderhütte mit der Formation Mario Schmidt/Rene Haker (9:0) und Klaus Knabner/Michael Blüchel (8:0).

Die Bilanz der Kronacher Mannschaften in der Bezirksoberliga

TTC Alexanderhütte

Einzel Mario Schmidt 15:3 Spiele, Michael Peterhänsel 10:7, Klaus Knabner 11:5, Marco Peterhänsel 7:7, Rene Haker 10:3, Michael Blüchel 2:7, Michael Töpfer 0:1. Doppel Schmidt/Haker 9:0, Peterhänsel/Peterhänsel 4:5, Knabner/Blüchel 8:0, Knabner/Töpfer 1:0.

SV Rothenkirchen

Einzel Philipp Girke 8:10, David Scherbel 10:8, Oliver Reinhardt 6:6, Marius Eber 14:4, Jens Hammerschmidt 13:3, David Lutz 1:3, Michael Gehring 3:5, Bernd Heim 0:1, Rüdiger Scherbel 0:2. Doppel Girke/Hammerschmidt 6:5, Reinhardt/Eber 3:3, D. Scherbel/Lutz und D. Scherbel/Gehring je 2:1, drei verschiedene Duos insgesamt 2:2.

TSV Windheim II

Einzel Volker Wich 7:10, Udo Greser 10:7, Andreas Trebes 12:5, Jörg Fehn 7:9, Andreas Neubauer 12:2, Milan Gruber 3:8, Luca Löffler 1:0. Doppel Trebes/Neubauer 6:5, Wich/Fehn 2.5, Greser/Gruber 3:3, drei weitere Paare 1:4.

TSV Teuschnitz

Einzel Friedel Tomaschko 6:10, Wolfgang Fröba 7:11, Bernd Jungkunz 4:9, Johannes Scherbel 12:3, Thomas Schneider 8:7, Peter Daum 13:4, Andre Jungkunz 1:3, Klaus Scherbel 0:1, Hans-Jürgen Martin 0:2, Lothar Jungkunz 0:1. Doppel Fröba/J. Scherbel 6:5, Tomaschko/Schneider 4:3, B. Jungkunz/Daum 4:3, vier weitere Doppel 1:4. hf

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren