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Steinwiesen
Radball

Wieder nur ein Sieg: RVC Steinwiesen tritt auf der Stelle

Beim Heimspieltag gelang Markus Michel und Sebastian Rehmet in vier Partien nur ein Sieg. Hoffnung machen jedoch die gezeigten Leistungen.
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Der Steinwiesener Markus Michel (rechts) im Zweikampf mit einem Akteur des RSV Zscherben.  Foto: Hans Franz
Der Steinwiesener Markus Michel (rechts) im Zweikampf mit einem Akteur des RSV Zscherben. Foto: Hans Franz

Obwohl die Radballer Markus Michel und Sebastian Rehmet vom RV Concordia Steinwiesen am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nord Heimrecht hatten, konnten sie ihre brenzlige Tabellensituation nicht verbessern. Wie schon zum Saisonauftakt und am zweiten Spieltag stand auch diesmal nur ein Sieg zu Buche.

Damit belegt der RVC Steinwiesen als Tabellenzehnter einen der drei Abstiegsränge. Dazu hat sich der Abstand zum rettenden Ufer von einem auf drei Zähler vergrößert. Allerdings sind noch elf Begegnungen zu absolvieren.

Bei diesem Heimspieltag hatten es die beiden Frankenwälder mit dem Führungstrio zu tun. Spielerisch zeigten sich Michel und Rehmet durchaus mit ihren Gegnern auf Augenhöhe, so dass berechtige Hoffnungen auf den Klassenerhalt bestehen. Zum Auftakt der Rückrunde trifft Steinwiesen am 21. März in Halle/Saale auf den RSV Großkoschen, den Reideburger SV, die SG Niederlauterstein II und VfH Mücheln.

2. Bundesliga Nord

RVC Steinwiesen - RSV Zscherben 5:7

Die erste Partie vor einer ausgezeichneten Zuschauerkulisse begann nicht schlecht für die Hausherren, denn sie lagen mit 1:0 und 2:1 vorne. Doch der bisherige Tabellenzweite, der nach Abschluss dieses dritten Spieltages auf die Tabellenspitze kletterte, nutzte jede Chance konsequent aus und drehte bis zur Pause den Spieß um (2:4).

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte, und der Kontrahent aus Sachsen-Anhalt zog auf 2:7 davon. Doch unter der Anfeuerung des wieder ins Leben gerufenen heimischen Fanclubs RVC-Westkurve steigerten sich Michel und Rehmet und kamen so zu drei Treffern am Stück. Diese Aufholjagd kam aber letztlich zu spät.

RVC Steinwiesen - KSC Leipzig II 3:2

Erneut brachten sich die Einheimischen mit 1:0 in Front. Doch diesmal ließen sie sich nicht mehr so überraschen wie im ersten Tagesspiel. Selbst als das 1:1 fiel, nahmen sie das Geschehen wieder in die Hand und gingen erneut in Führung.

Nach dem Seitenwechsel meisterte der Leipziger Torsteher einen Vier-Meter-Strafstoß. Als Leipzig durch einen Eckstoß zum 2:2 kam, wurde es noch einmal spannend. Doch Michel und Rehmet ließen sich in dieser engen Auseinandersetzung nicht aus der Ruhe bringen und wurden mit dem Siegtreffer belohnt.

RVC Steinwiesen - VfH Mücheln 4:6

In diesem hart umkämpften Treffen schaffte es Steinwiesen nicht, die dreimalige Führung auszubauen. Nachdem es zur Halbzeitpause noch 3:3 stand, ermöglichten nach dem Wiederanpfiff zwei Abspielfehler die 5:3-Führung für die Gäste aus dem Saalekreis. Der RVC schaffte den Anschlusstreffer zwar, musste jedoch postwendend den sechsten Gegentreffer schlucken. Die Concorden verloren auch deshalb, weil sie die sich bietenden guten Möglichkeiten nicht in Tore ummünzten.

RVC Steinwiesen - KSC Leipzig 5:9

Obwohl die Rodachtaler gegen den bisherigen Spitzenreiter zu fünf Treffern kamen, waren sie letztlich chancenlos. Das Team aus der Metropole von Sachsen war in der Offensive bärenstark und kaum zu bremsen. Trotz neun Gegentreffer entschärfte der heimische Torsteher Sebastian Rehmet mit Glanzparaden noch beste Einschussmöglichkeiten.

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