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Vorfreude auf die K.o.-Spiele im Kreis Kronach

Interne Entscheidungsspiele setzt Kreisspielleiter Egon Grünbeck bereits von Montag bis Mittwoch an.
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Anziehungsmagnet Relegation! Während 500 oder mehr Zuschauer eher die Seltenheit im Kreis Kronach sind, werden derartige Zahlen bei Entscheidungsspielen regelmäßig erreicht. Kreisspielleiter Egon Grünbeck will versuchen, dass keine dieser spannenden Spiele zeitgleich angesetzt werden. Unser Bild zeigt die Fans des SV Neuses beim Relegationsspiel zur Kreisklasse gegen den TSV Küps in der Saison 2016/17. Foto: Heinrich Weiß
Anziehungsmagnet Relegation! Während 500 oder mehr Zuschauer eher die Seltenheit im Kreis Kronach sind, werden derartige Zahlen bei Entscheidungsspielen regelmäßig erreicht. Kreisspielleiter Egon Grünbeck will versuchen, dass keine dieser spannenden Spiele zeitgleich angesetzt werden. Unser Bild zeigt die Fans des SV Neuses beim Relegationsspiel zur Kreisklasse gegen den TSV Küps in der Saison 2016/17. Foto: Heinrich Weiß
Nach diesem Wochenende stehen bei den Fußballern die Entscheidungen über Auf- und Abstieg auf Kreisebene fest. Damit beginnt für den Spielausschuss des Kreises 2 (Coburg, Lichtenfels, Kronach) eine Arbeitshochphase.

Die Termine der Spieltage sind im Rahmenterminplan 2017/18 festgeschrieben. Demnach werden die Entscheidungsspiele der einzelnen Spielklassen bei Punktgleichheit vom 21. bis zum 23. Mai ausgetragen. Die Kreisspielleitung setzt die Paarungen unmittelbar nach Beendigung der Punkterunde an. Wie Kreisspielleiter Egon Grünbeck bestätigt, werden bei Punktgleichheit zweier Teams die internen Entscheidungsspiele am Pfingstmontag, Dienstag und Mittwoch stattfinden.


Treffen mit betroffenen Klubs

Die Relegationsspiele allgemein sind dann im Zeitraum vom 25. Mai bis 10. Juni terminiert. Die Relegationsbesprechung für die betreffenden Vereine erfolgt zweigeteilt, wie Grünbeck wissen lässt. Er will sich mit den für die Kreisliga-Relegation betroffenen acht Klubs (vier Releganten aus der KL Coburg und der KL Kronach sowie vier Vizemeister der Kreisklassen) beraten und dann extra mit den um den Klassenerhalt spielenden Kreisklassisten sowie A- und B-Klassisten. Diese Zusammenkünfte finden nicht vor Mittwoch statt. Es soll mindestens ein zeichnungsberechtigter Vereinsvertreter anwesend sein. Die Spieltage werden durch den Kreisspielausschuss festgelegt. Sonderwünsche können nicht erfüllt werden.

Die Relegationsspiele der Landes- und Bezirksligen werden vorrangig festgelegt und sind zu berücksichtigen. Dafür tagt die Bezirksspielleitung bereits am Pfingstsonntag.
Bei Punktgleichheit von zwei Mannschaften in einer Spielklasse kommt es zu einem Entscheidungsspiel. Sind mehr als zwei Mannschaften einer Liga punktgleich, wird eine Sondertabelle erstellt. Der Meister der jeweiligen Spielklasse hat grundsätzlich ein Aufstiegsrecht. Die Tabellenzweiten nehmen an den Relegationsspielen zur nächsthöheren Spielklasse teil. Die beiden Letzten je Spielklasse (Kreisliga und Kreisklasse) gelten als direkte Absteiger. Die zwei davor platzierten Teams kommen in die Relegation. Entsprechend der Normzahlen der Spielklassen werden die freien Plätze ausgespielt.

Bei Rückziehungen von Mannschaften in den unteren Spielklassen kann es am Ende der Relegation noch zu weiteren freien Plätzen kommen.

Grünbeck weist darauf hin, dass ein Verzicht auf Aufstieg und der Verzicht zur Teilnahme an Entscheidungs- und Relegationsspielen vor dem letzten Meisterschaftsspiel bei der Kreisspielleitung schriftlich einzureichen sind. Die Meister der B-Klassen sollen ihm schriftlich melden, ob sie vom Aufstiegsrecht in die A-Klasse Gebrauch machen wollen, da es zwischen der B- und A-Klasse auch heuer keine Relegationsspiele gibt. oph
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