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Verbandsliga Nordost: TSV Windheim feiert dritten Saisonsieg

Der klare Heimerfolg gegen den FC Eschenau ist der zweite Sieg in Folge für den TSV Windheim, der dadurch sein Punktekonto ausgleicht.
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Matthias Trebes zeigte wieder seine alte Klasse und steuerte 2,5 Punkte zum Windheimer 9:5-Erfolg gegen Eschenau bei.  Foto: Hans Franz
Matthias Trebes zeigte wieder seine alte Klasse und steuerte 2,5 Punkte zum Windheimer 9:5-Erfolg gegen Eschenau bei. Foto: Hans Franz

Mit einer bärenstarken Leistung haben die TSV-Herren den letztjährigen verlustpunktfreien Meister der Landesliga Ostnordost, den FC Eschenau, mit 9:5 bezwungen und damit ihr Punktekonto in der Verbandsliga Nordost auf 7:7 ausgeglichen.

Der Erfolg ist umso höher einzuschätzen, da die Eschenauer Stunden vorher in Rugendorf mit 9:7 gewannen und im vorderen Paarkreuz dem TSV keinen Punkt überließen.

TSV Windheim - FC Eschenau 9:5

Seit der Doppelumstellung läuft es für die Windheimer. Wiederum gingen sie mit einer 2:1-Führung ins Spiel, da Schirmer/Kürschner und Trebes/Grosch ihre Begegnungen deutlich gewannen. Auch Schröppel/Raab hatten durchaus ihre Möglichkeiten, verloren aber in vier knappen Sätzen.

Reiner Kürschner glich gegen Möslein mit Kampfgeist einen 1:2-Satzrückstand aus. Der Eschenauer ließ Kürschner in einem intensiven Entscheidungssatz die letzten Bälle angreifen und hatte durch diese Taktikänderung knapp mit 8:11 die Nase vorn. Gegen den kompromisslos agierenden Szlubowski spielte Stefan Schirmer zwar mit, musste aber eine 0:3-Niederlage einstecken, so dass Eschenau mit 3:2 in Führung ging.

Doch Fritz Schöppel bestätigte mit einem knappen 3:1-Erfolg gegen Trummer (11:8, 12:10, 1:11, 12:10) seine derzeit bestechende Form und glich zum 3:3 aus. Gegen Wackersdorf hatte Matthias Trebes nach fünf verlorenen Einzeln bereits angedeutet, dass seine Formkurve wieder nach oben zeigt. Dort war er gegen Havlicek noch in fünf Sätzen unterlegen. Auch gegen den Eschenauer Hoffmann musste er nach 2:0-Satzführung zwar den Ausgleich zulassen, im fünften Satz spielte er ihn aber mit einem 11:4 an die Wand.

Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sich Patrick Grosch gegen Hadzik zurück ins Match, besann sich auf seine Stärken, überließ dem Eschenauer in den weiteren Durchgängen die Initiative, bog mit seinem Mix aus Block- und Angriffsspiel das Spiel noch mit 3:2 um und besorgte damit die 5:3 Führung.

Auch Armin Raab gebührt ein Kompliment: Wie bereits gegen Rugendorf, Wohlbach und Wackersdorf gewann er auch gegen Eschenau gegen einen deutlich höher einzuschätzenden Kontrahenten. Ganze 84 Punkte mehr hatte Kirchner auf seinem Konto, doch Raab verwirrte mit seinem variablen Spiel den mit kurzen Noppen auf der Rückhand agierenden Eschenauer und stellte mit einem 3:1-Erfolg auf 6:3.

Auch Kürschner musste im Spiel der beiden Einser die Stärke von Szlubowski anerkennen, da er 1:3 unterlag. Knackpunkt bei der 1:3-Niederlage von Schirmer gegen Möslein war der zweite Satz. Nach 1:0-Führung verlor er trotz 10:6-Führung den zweiten Durchgang mit 14:16 und auch der vierte Satz ging denkbar knapp noch mit 11:13 an den Eschenauer. Damit stand es nur noch 6:5.

Doch wieder schlug die bärenstarke Mitte zu. Erst ließ Schröppel Hoffmann nach verlorenem erstem Durchgang in den drei weiteren Sätzen keine Entfaltungsmöglichkeiten, dann legte auch Matthias Trebes mit seinem zweiten konzentrierten Auftritt gegen Trummer nach. Er ergriff hier öfter die Initiative und gewann den Entscheidungssatz mit 11:7.

Grosch machte ebenso wie Schröppel und Trebes seinen zweiten Einzelpunkt, indem er Kirchner mit seinem variablen Spiel ständig beschäftigte. 3:1 hieß es am Ende für den TSVler, so dass der wichtige 9:5-Heimerfolg unter Dach und Fach war.

Jetzt will Windheim im Heimspiel am kommenden Sonntag um 10 Uhr gegen Sparta Nürnberg nachlegen und zwei weitere wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt einfahren.

Ergebnisse: Schirmer/Kürschner - Hoffmann/Hadzik 3:1, Schröppel/Raab - Szlubowski/Möslein 1:3, Trebes/Grosch - Trummer/Kirchner 3:0, Kürschner - Möslein 2:3, Schirmer - Szlubowski 0:3, Schröppel - Trummer 3:1, Trebes - Hoffmann 3:2, Grosch - Hadzik 3:2, Raab - Kirchner 3:1, Kürschner - Szlubowski 1:3, Schirmer - Möslein 1:3, Schröppel - Hoffmann 3:1, Trebes - Trummer 3:2, Grosch - Kirchner 3:1.

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