Windheim
Tischtennis

Verbandsliga Nordost: TSV Windheim erkämpft sich Heimsieg gegen Sparta Nürnberg II

Bis zum Schlussdoppel liefern sich der TSV Windheim und Sparta Nürnberg II eine abwechslungsreiche Begegnung.
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Stefan Schirmer (Bild) gewann nicht nur seine zwei Einzel, sondern auch das Schlussdoppel mit Reiner Kürschner, das den 9:7-Heimerfolg für den TSV Windheim sicherte.  Foto: Hans Franz
Stefan Schirmer (Bild) gewann nicht nur seine zwei Einzel, sondern auch das Schlussdoppel mit Reiner Kürschner, das den 9:7-Heimerfolg für den TSV Windheim sicherte. Foto: Hans Franz

Einen schwer erkämpften Heimsieg des TSV Windheim in der Verbandsliga Nordost sahen die zahlreichen Zuschauer in der TSV-Arena gegen Sparta Nürnberg II, die zwar leicht ersatzgeschwächt antraten, sich aber bis zuletzt extrem wehrten. Damit verbesserten sich die Windheimer zwar auf den dritten Tabellenplatz, doch zum Abstiegsrelegationsplatz sind es lediglich zwei Punkte, so dass die Saison weiterhin extrem spannend bleibt.

TSV Windheim - Sparta Noris Nürnberg II 9:7

Das Match startete denkbar schlecht für den TSV. Die in den vergangenen Spielen demonstrierte Doppelstärke ging den Windheimern komplett ab. Alle drei Doppel gingen an die Nürnberger, wobei sich lediglich die Kombi Trebes/Grosch in den fünften Satz kämpfte, dort aber relativ deutlich unterlag. Die beiden anderen Paarungen gingen jeweils deutlich an die Nürnberger.

Doch das vordere Paarkreuz startete die notwendige Aufholjagd. Dabei traf Reiner Kürschner auf Fietz, der ebenfalls mit Noppen agiert. Kürschner führte 2:0, doch der Nürnberger glich zum 2:2 aus, ehe Kürschner mit seiner Routine knapp mit 11:8 die Oberhand behielt.

Nach verlorenem ersten Satz schaltete Stefan Schirmer gegen Christoph einen Gang höher und entschied mit druckvollen Topspins die nächsten drei Durchgänge mit 11:6, 11:7 und 11:8 für sich.

Fritz Schröppel führte gegen Mahroum ebenfalls relativ souverän mit 2:0, ehe der DJKler immer sicherer wurde und dem Windheimer die erst dritte Saisonniederlage beibrachte. Am Nebentisch zeigte Matthias Trebes, dass seine vergangenen Siege keine Eintagsfliegen waren. Gegen Hartig stellte er aber sein Spiel um, schob die meisten Bälle, um dann mit einem Schlag den Punkt gegen den extrem sicheren Nürnberger zu machen. Mit dem 3:1-Erfolg stellte er den 3:4-Anschluss her.

Im hinteren Paarkreuz wurden anschließend die Punkte geteilt. Während Patrick Grosch wenig Probleme mit Müller hatte und nach drei Sätzen den Tisch als Sieger verließ, unterlag Armin Raab gegen den kompromisslos agierenden Bleicean mit 0:3, so dass Nürnberg nach der ersten Einzelrunde mit 5:4 führte.

Vorderes Paarkreuz glänzt

Die erstmalige Führung besorgte dann das an diesem Tag bärenstarke vordere Paarkreuz des TSV. Kürschner musste gegen Christoph zwar den ersten Satz abgeben, aber in seiner unnachahmlichen Art holte er die Sätze zwei bis vier und glich damit zum 5:5 aus. Schirmer ließ sich nicht lumpen, deckte Fietz mit seinen Topspins ein und brachte sein Einzel auch nach vier Sätzen nach Hause.

Nun trat auch das mittlere Paarkreuz mit breiter Brust auf. Schröppel ließ sich von Hartigs Spielweise nicht beeindrucken, lieferte sich lange Schnittduelle gegen den mit Antitop spielenden Nürnberger und besorgte mit einem 3:1-Erfolg das 7:5 für Windheim.

Einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten sich Matthias Trebes und Mahroum. Der mit langen Noppen agierende Nürnberger hatte bisher erst eine Niederlage auf seinem Konto, doch der TSVler spielte aggressiv, setzte gekonnt seine Noppe ein und schraubte mit einem umjubelten 3:2-Erfolg das Ergebnis auf 8:5.

Doch wer gedacht hatte, die Nürnberger würden sich nun ergeben, hatte sich getäuscht. Sowohl Grosch als auch Raab mussten bei ihren 1:3-Niederlagen zulassen, dass Nürnberg auf 7:8 herankam, so dass das Schlussdoppel entscheiden musste.

Hier entwickelte sich ein interessantes Match mit zweimal Noppen und einmal Antitop am Tisch. Letztlich harmonierten Schirmer und Kürschner etwas besser, spielten aggressiver als Fietz/Hartig und brachten den dritten Sieg in Folge für Windheim nach fast vier Stunden Spielzeit unter Dach und Fach. Ergebnisse: Schirmer/Kürschner - Christoph/Blaicean 0:3, Schröppel/Raab - Fietz/Hartig 0:3, Trebes/Grosch - Mahroum/Müller 2:3, Kürschner - Fietz 3:2, Schirmer - Christoph 3:1, Schröppel - Mahroum 2:3, Trebes - Hartig 3:1, Grosch - Müller 3:0, Raab - Blaicean 0:3, Kürschner - Christoph 3:1, Schirmer - Fietz 3:1, Schröppel - Hartig 3:1, Trebes - Mahroum 3:2, Grosch - Blaicean 0:3, Raab - Müller 0:3, Schirmer/Kürschner - Fietz/Hartig 3:1.

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