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Trainer Böger hört beim SV Friesen auf

Der SV Friesen und Trainer Christoph Böger haben in der vergangenen Woche vereinbart, die Zusammenarbeit am Ende der laufenden Saison im beiderseitigen Einvernehmen zu beenden.
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Christoph Böger und der SV Friesen gehen nach der laufenden Landesliga-Saison getrennte Wege. Foto: Heinrich Weiß
Christoph Böger und der SV Friesen gehen nach der laufenden Landesliga-Saison getrennte Wege. Foto: Heinrich Weiß
Damit geht im Frühsommer die dreijährige Amtszeit Bögers zu Ende, in der der SV Friesen im ersten Jahr Platz 1 und dann Platz 2 belegte. Aktuell ist es Platz 4. "Ja, ein Abwärtstrend ist leider nicht wegzudiskutieren", sagt der Trainer.

Natürlich sind die sportlichen Resultate nicht ausschlaggebend für die bevorstehende Trennung. Schließlich wurden die Frankenwälder unter der Regie des 47-jährigen Neustadters nicht nur auf Anhieb erstmals in ihrer Vereinsgeschichte Meister der Bezirksoberliga, sondern sie verpassten auch zweimal nur hauchdünn den Bayernliga-Aufstieg. Zuerst unglücklich wegen der Auswärtstor-Regelung gegen Hollfeld und ein Jahr später als Vizemeister der Landesliga mit ihren 20 Mannschaften. Da kam das Aus im vierten Relegationsspiel gegen den starken TSV Garching erst in der Nachspielzeit. Bögers Fazit: "Ich habe mein selbst gestecktes Ziel leider verpasst. Jetzt freue ich mich wieder auf mehr Zeit mit meiner Familie."

Wer sein Nachfolger bei den "Grün-Weißen" wird, ist noch offen. SV-Vorsitzender Norbert Kraus: "Wir haben ja etwas Zeit und werden in den nächsten Wochen den Markt sondieren." Der Vorsitzende spricht von einem guten Gespräch zwischen Vereinsführung und Trainer und spart auch nicht mit Lob: "Christoph Böger, zu dem ich nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis habe, hat bei uns unter Beweis gestellt, dass er ein guter Trainer ist. Die Platzierungen sprechen für ihn."

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