Friesen
Fußball-Landesliga Nordwest

SV Friesen ist vor Lengfeld gewarnt

Das Team aus dem Würzburger Stadtteil steht zwar nur auf Platz 12, hat dem SV Friesen aber in der Vorrunde die höchste Saisonniederlage zugefügt.
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Im Derby musste sich der SV Friesen um Abwehrspieler Andreas Baier (links) die Punkte mit dem VfL Frohnlach um Dominik Schmitt teilen, am heutigen Samstag sollen es drei Zähler werden.  Foto: Hagen Lehmann
Im Derby musste sich der SV Friesen um Abwehrspieler Andreas Baier (links) die Punkte mit dem VfL Frohnlach um Dominik Schmitt teilen, am heutigen Samstag sollen es drei Zähler werden. Foto: Hagen Lehmann

Eine "starke Leistung" bescheinigte der Trainer des SV Friesen, Armin Eck, seiner Mannschaft vor einer Woche im Derby in Frohnlach. Nur das Ergebnis (2:2) schmeckte dem erfahrenen Übungsleiter nicht. "Vor dem Spiel hätte ich für ein Unentschieden sofort unterschrieben", sagte Eck unserem Partnerportal anpfiff.info. "Aber mit Blick auf den Spielverlauf gibt es jetzt natürlich ein bisschen Enttäuschung."

SV Friesen (5./31) - TSV Lengfeld (12./25)

Friesen hatte bereits 2:0 geführt und Chancen auf ein drittes Tor, musste sich nach Treffern von Dominik Schmitt (65.) und Tayfun Özdemir (90.) aber mit einem Punkt begnügen. Ärgerlich aus Sicht der Frankenwälder, denn bei einem Sieg wären die Eck-Schützlinge sogar in Reichweite des Aufstiegsrelegationsplatzes. Nur zwei Punkte vor den Abstiegsrelegationsrängen steht der heutige Gast der Friesener (14 Uhr), der TSV Lengfeld. Dass die Würzburger trotzdem jede Menge Qualität besitzen, musste der SVF im Hinspiel schmerzlich feststellen. Nach einer 1:0-Führung bekamen die Friesener in der Schlussviertelstunde noch vier Treffer eingeschenkt.

Kein Wunder also, dass Eck viel von den Unterfranken hält: "Sie sind vor allem in der Offensive richtig stark. Trainer Michael Hochrein ist ein alter Haudegen, der es stets schafft, seine Mannschaften sehr gut einzustellen." Bekanntester TSV-Akteur ist der 34-jährige Angreifer Alban Ramaj, der über Erfahrung in der 3. Liga sowie Regionalliga (unter anderem Würzburger Kickers und Waldhof Mannheim) verfügt.

Dass die Lengfelder trotzdem in der unteren Tabellenhälfte stehen, liegt an einer Schwächephase kurz nach dem Friesen-Spiel. In sechs Partien von Ende August bis Ende September hatten die Unterfranken nur einen Zähler geholt, ehe ein 3:1-Erfolg in Frohnlach gelang.

Auf fremden Plätzen tut sich der TSV aber grundsätzlich schwer. Mit lediglich acht Punkten in neun Partien sind die Lengfelder auswärts die drittschwächste Mannschaft der Liga. Ihre anfängliche Heimschwäche haben die Friesener dagegen mit den überzeugenden Erfolgen gegen den FC Lichtenfels (2:0) und Fuchsstadt (3:0) abgelegt. "Wir sind gut drauf und werden alles daransetzen, im letzten Heimspiel des Jahres die Punkte bei uns im Frankenwald zu lassen", gibt Eck die Marschroute für den Samstagnachmittag vor. Ob Nikolai Altwasser (Bluterguss am Knie) und Rico Nassel (Knieprobleme) auf dem tiefen Boden mitwirken können, ist ungewiss. Jonathan Müller wird dagegen voraussichtlich in den Friesener Kader zurückkehren.

SV Friesen: Bauerschmidt/Wolf - Söllner, Roger, Altwasser (?), Graf, Baier, Nützel, Kunz, Mosert, Nassel (?), Fe. Müller, Aust, Schülein, Sesselmann, Firnschild, J. Müller, Do Adro, Rödel. Es fehlen: Münch, Schütz, Te Kloot (alle verletzt).

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