Kronach
Motorsport

Starkes Comeback für Kronacher Benajmin Meusel bei Enduro Meisterschaft

Nach einer Verletzungspause holt Benjamin Meusel Platz 3 beim zweiten Lauf der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft in Streitberg.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Kronacher Benjamin Meusel startete als ehemaliger Motocrosser und nach einer Verletzungspause in der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft. Zunehmend kam er immer besser in Fahrt.  Foto: privat
Der Kronacher Benjamin Meusel startete als ehemaliger Motocrosser und nach einer Verletzungspause in der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft. Zunehmend kam er immer besser in Fahrt. Foto: privat
+1 Bild

Nach einer siebenmonatigen Zwangspause wird nun auch in der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft wieder kräftig am Gasgriff gedreht. Austragungsort des zweiten Laufes war Streitberg in der fränkischen Schweiz, bei dem eine waschechte Geländefahrt auf die Fahrer wartete.

Der Kronacher Benjamin Meusel erreichte nach schwachem Start bei der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft nach 7,5 Stunden Gesamtfahrzeit und einer Stunde Sonderprüfungszeit den dritten Platz der großen Hubraumklasse E3 (Deutsche Enduro Meisterschaft) und den achten Platz im klassenübergreifenden Championat (Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft).

Aufgrund der langen Hitzewelle und hohen Waldbrandgefahr mussten vor diesem nun zweiten Lauf drei Läufe im Sommer abgesagt werden. Den ersten Lauf im März konnte Benjamin Meusel verletzungsbedingt nicht bestreiten. So musste er in Streitberg von hinten starten. "Wir reisten bereits am Freitag an, um die drei gezeiteten Sonderprüfungen mehrmals zu Fuß zu begehen, denn ein Training vorab gibt es nicht", erklärte der ehemalige Motocross-Spezialist. "Man muss sich alles eingeprägt haben sobald man startet."

Der Rundkurs durch Wälder und über Felder hatte eine Länge von 60 Kilometern und musste dreimal befahren werden. Insgesamt wurde jede Sonderprüfung dreimal gefahren, die Sonderprüfung 1 war viermal zu befahren. "Die geforderten Sollzeiten auf den Etappen waren leicht einzuhalten und in den Sonderprüfungen hieß es Feuer frei, denn am Ende gewinnt der, der die geringste Gesamtzeit aller Sonderprüfungen zusammen hat."

Mehr Erfahrung nötig

In der ersten Runde fuhr Benjamin Meusel zu verkrampft und mit zu vielen Fehlern. In Runde 2 lief es besser, aber er merkte, dass er in dem für ihn als ehemaligen Motocrosser ungewohnten Waldanteil der Sonderprüfungen Zeit verlor. Hier und da schlichen sich noch ein paar Fehler ein und er merkte, dass es bei seinem erst dritten Endurorennen noch an Erfahrung fehlte.

Viele seiner Hauptkontrahenten fahren schon mehr als fünf Jahre Endurorennen. Mit seinem insgesamt beachtlichen Ergebnis ist er relativ zufrieden. "Doch wer mich kennt weiß, dass ich schwer zufriedenzustellen bin. Aber angesichts meiner letzten Verletzung und der wenigen Erfahrung, war es doch ein gutes Ergebnis."

Schon am heutigen Freitag geht es bei der Enduro Weltmeisterschaft in Woltersdorf bei Berlin weiter mit dem nächsten Lauf zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft. Dieses Mal mit Prolog am Freitagabend und zwei Fahrtagen danach. Hier hofft Benjamin Meusel auf eine weitere Steigerung. rg



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren