Ludwigsstadt
Sportschießen

SG Ludwigsstadt nutzt Heimvorteil

Die SG Ludwigsstadt unterliegt zunächst gegen Sassanfahrt, meldet sich dann aber eindrucksvoll zurück.
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Auf den Schießständen der Privilegierten Schützengesellschaft 1612 Ludwigsstadt wurden vier Wettkämpfe der Luftgewehr-Bayernliga ausgetragen.  Foto: Florian Martin
Auf den Schießständen der Privilegierten Schützengesellschaft 1612 Ludwigsstadt wurden vier Wettkämpfe der Luftgewehr-Bayernliga ausgetragen. Foto: Florian Martin

Auf den vollelektronischen Opticscore-Ständen im Ludwigsstadter Schützenhaus wurden vier Partien der Luftgewehr-Bayernliga ausgetragen. Die Lokalmatadoren um Mannschaftsführer Christoph Methfessel trafen dabei auf die favorisierten Mannschaften aus Sassanfahrt und Neubau. Zudem war noch die Mannschaft aus Fuchsmühl in der Oberpfalz am Start.

Der Wettkampf Ludwigsstadt gegen Sassanfahrt lockte einige Schießsportbegeisterte in den Frankenwaldnorden. Die Ludwigsstädter hatten dabei klar die Außenseiterrolle inne. Lina-Marie Harnisch kämpfte bereits zu Beginn des Wettkampfes mit Knieproblemen. Ihr Gegner Sebastian Drawert hatte folglich leichtes Spiel, überzeugte aber auch mit 394:377 Ringen. Annika Welsch fand dagegen auf dem heimischen Stand zu bekannter Stärke zurück und sicherte einen Einzelpunkt mit beachtlichen 391:386 Ringen gegen Stephanie Friedel.

Ein spannendes Duell entwickelte sich gegen Ende auf Position 4 zwischen Christoph Methfessel und Christian Holland. Nach drei Serien lag der Sassanfahrter mit fünf Ringen vor dem Ludwigsstädter Mannschaftsführer. Doch dieser zeigte Nervenstärke und sicherte sich mit einer 98er Schlussserie und 381 Gesamtringen den Einzelpunkt mit einem Ring Vorsprung.

Linda Koch erreichte ebenfalls 381 Ringe, unterlag damit aber letztlich klar gegen Julia Lochau (388). Ähnlich deutlich musste sich Steve Hofmann mit 382:390 Ringen Lena Friedel geschlagen geben. So lautete das Endresultat 2:3 für Sassanfahrt. Doch mit zwei Einzelpunkten zeigten sich die Gastgeber zufrieden, schließlich kann am Ende jeder Einzelpunkt wichtig sein.

Starker Beginn gegen Neubau

In der Begegnung gegen Neubau war den Ludwigsstädtern schon nach der ersten Serie klar, dass in diesem Wettkampf etwas möglich ist. Lina-Marie Harnisch konnte nach physiotherapeutischer Behandlung wieder angreifen und war in allen Serien ihrem Gegner Jannik Zeidler überlegen. Mit 388:380 Ringen sicherte sie den Einzelpunkt für Ludwigsstadt. Noch deutlicher wurde es zwischen Steve Hofmann und Kristina Hagen, die einen rabenschwarzen Tag erwischte. 387:376 Ringe bedeuteten einen weiteren Einzelpunkt für Ludwigsstadt.

Ein hochklassiges Duell lieferten sich Annika Welsch und Mirjam Lindner auf Position 3. Nach drei Serien lag Annika mit einem Ring in Front. Annika Welsch steigerte ihren Schießrhythmus und sicherte mit einer 98er Schlussserie letztlich den entscheidenden dritten Einzelpunkt mit gesamt 390:388 Ringen. So konnten die Niederlagen von Florian Martin gegen Jochen Witzgall mit 378:386 Ringen und Christoph Methfessel mit 8:10 im Stechen gegen Dagmar Witzgall verkraftet werden. Beide hatten nach 40 Schüssen 386 Ringe erreicht (Endstand 3:2).

Die weiteren Begegnungen in Ludwigsstadt: Neubau - Fuchsmühl 3:2 und Sassanfahrt - Fuchsmühl 4:1.

Die Ludwigsstädter haben mit ihren Heimwettkämpfen den sechsten Tabellenplatz erobert und die guten Ergebnisse geben durchaus Hoffnung, dass der Klassenerhalt in der Bayernliga möglich ist. Der nächste Wettkampftag wird am Sonntag, 1. Dezember, ausgetragen. Die Ludwigsstädter treffen dabei auf die Tabellennachbarn aus Luckenpaint und Neumühle.

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