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Sechs Mannschaften in der Kreisklasse Kronach kämpfen noch gegen den Abstieg

Im Kampf gegen den Abstieg sind in der Kreisklasse Kronach zwei Spieltage vor Saisonschluss noch sechs Mannschaften gefordert.
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Zu den Kandidaten für Relegationsplatz 13 in der Kreisklasse gehören der TSV Windheim mit Andreas Fehn (rechts) und vor allem der FC Unter-/Oberrodach mit Michael Wachter. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Zu den Kandidaten für Relegationsplatz 13 in der Kreisklasse gehören der TSV Windheim mit Andreas Fehn (rechts) und vor allem der FC Unter-/Oberrodach mit Michael Wachter. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Die ersten Entscheidungen in der Kreisklasse sind mittlerweile gefallen. Nach dem 28. Spieltag stehen nämlich die drei Absteiger bereits fest. Dies sind die SG Pressig/Rothenkirchen, der FC Seibelsdorf und der SSV Tschirn, die in der kommenden Saison einen neuen Anlauf in Richtung Kreisklasse unternehmen werden.

Wer jedoch in die Relegation zusammen mit den Vizemeistern der insgesamt fünf A-Klassen muss, ist im Moment noch völlig offen. Rein rechnerisch kann es immerhin sechs Mannschaften treffen.

Die besten Karten hält eindeutig die SG Nordhalben in der Hand. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung vor einem punktgleichen Duo (SV Gifting und FC Unter-/Oberrodach) und fünf vor dem TSV Neukenroth II. Das heißt, dass diese drei Vereine ihre letzten beiden Spiele gewinnen müssen und die Nordhalbener zweimal den Kürzeren ziehen müssten, und dann gäbe es vermutlich Entscheidungsspiele um Platz 13.
Das ist theoretisch möglich, doch ein Blick auf das Restprogramm zeigt, dass zwei der gefährdeten Teams noch gegen Spitzenreiter FC Wallenfels gefordert sind. Und der muss selbst seine beiden restlichen Spiele gewinnen, um nicht noch vom FC Burggrub abgefangen zu werden.

Lösbare Aufgaben

Am ehesten ist daneben dem SV Buchbach und dem TSV Windheim der Klassenerhalt ohne Relegation zuzutrauen, denn die beiden Nachbarrivalen, die gemeinsam eine Spielgemeinschaft bei den Reserven bilden, haben noch je ein Heimspiel gegen einen der Absteiger vor sich. Das sollte im Normalfall reichen.

Nicht zu unterschätzen ist die Aufgabe für den TSV Neukenroth II, der am Samstag gegen Wilhelmsthal unbedingt gewinnen will und es nicht auf das Saisonfinale beim FC Wallenfels ankommen lassen sollte. Wenn es wie erhofft läuft, kann die TSV-Reserve vielleicht schon am Samstagabend den Klassenerhalt feiern.

Dagegen müssen der SV Gifting und der FC Unter-/Oberrodach auf jeden Fall bis zum letzten Spieltag zittern, einer davon sogar darüber hinaus. Die Aussichten für den SV Gifting sind allerdings besser, denn das Restprogramm ist für die Schützlinge von Marcus Buckreus doch um einiges einfacher als das bei Sven Hammer und den Unterrodachern der Fall ist. Aber die werden es auf keinen Fall auf den Relegations-Marathon ankommen lassen wollen. Da können nämlich wieder mehrere Spiele nötig werden, um den Klassenerhalt zu schaffen.

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