Friesen
Fußball

Marcel Lindner verlässt den SV Friesen

Der Landesliga-Kicker läuft in der kommenden Saison in der Kreisklasse auf. Dabei schlüpft er auch in eine neue Rolle.
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Marcel Lindner (grünes Trikot) wechselt zur kommenden Saison vom Landesligisten SV Friesen zum VfR Johannisthal in die Kreisklasse. Dort wird er Spielertrainer, zusammen mit Tobias Mayer.  Foto: Heinrich Weiß
Marcel Lindner (grünes Trikot) wechselt zur kommenden Saison vom Landesligisten SV Friesen zum VfR Johannisthal in die Kreisklasse. Dort wird er Spielertrainer, zusammen mit Tobias Mayer. Foto: Heinrich Weiß

Es ist schon der zweite Aufsehen erregende Spielerwechsel beim SV Friesen für die kommende Saison. Nachdem bereits Torjäger Christian Brandt verkündet hatte, künftig den Kreisklassisten SCR Steinbach am Wald als Spielertrainer zu unterstützen, verschlägt es auch seinen Sturmpartner Marcel Lindner gleich drei Klassen tiefer. Der 26-Jährige schließt sich dem VfR Johannisthal an und wird dort neben Tobias Mayer gleichberechtigter Spielertrainer. Das gab der VfR am Sonntagnachmittag bekannt.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem solchen hervorragenden Akteur. Ich kenne ,Celly' schon sehr lange und habe mit ihm bereits in der Landesliga auf dem Platz gestanden, daher weiß ich und bin mir sicher, dass er uns in allen Belangen weiterhelfen wird. Eine sensationelle Verpflichtung für unseren VfR", freut sich Tobias Mayer.

Von 2011 bis 2014 liefen Mayer und Lindner gemeinsam für den SV Friesen in der Landes- und Bezirksoberliga auf. Danach verließen beide den Verein: Mayer in Richtung Johannisthal und Lindner nach Osnabrück. 2017 kehrte er jedoch wieder zurück zu dem Verein, für den Lindner bereits in der Jugend seine Fußballschuhe geschnürt hatte.

In den vergangenen beiden Spielzeiten erwies sich Lindner als wichtige Stütze in der Friesener Offensive. Elf Tore gelangen ihm in der Saison 2017/18, zehn Treffer in der aktuellen Saison. Dazu bereitete er auch noch zwölf Tore vor. Das weckte auch das Interesse einiger Vereine aus den höheren Ligen. Doch Lindner entschied sich schließlich für die "Korbmacher".

"Ich bin zum VfR als Spielertrainer gewechselt, weil ich den Verein, bei dem viele gute Freunde von mir spielen, schon immer als sehr sympathisch empfunden habe. Das Konzept zusammen mit Tobi, welches mir die VfR-Vorstandschaft vorstellte, fand ich absolut interessant und war schlussendlich der Auslöser. Außerdem bin ich vom Potenzial der Mannschaft überzeugt, auch wenn sie das diese Saison nicht abrufen konnte", wird Lindner in der Johannisthaler Pressemitteilung zitiert.

Auch der erste Vorsitzende des VfR, Marc Bergauer, zeigt sich überglücklich angesichts des gelungenen Coups: "Wenn man als Verein die Möglichkeit hat, so einen Spieler für sich gewinnen zu können, muss man alles in die Waagschale werfen. Wir standen lange in Kontakt und haben uns gegen diverse Mitbewerber durchsetzen können. Für den VfR ist es eine tolle Wertschätzung, dass sich ,Celly' pro Johannisthal entschieden hat. Wir werden alles dafür tun, dass er sich bei uns wohlfühlt und zusammen mit Tobias viele Erfolgserlebnisse feiern kann. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken, die diesen Königstransfer möglich machten." red

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