Friesen
Fußball

Landesliga Nordwest: Schafft der SV Friesen den Heim-Dreier im dritten Anlauf?

Gegen den auswärtsschwachen FC Fuchsstadt muss Friesens Trainer Armin Eck erneut auf einen Stammspieler verzichten.
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Der SV Friesen wehrte sich - so wie in dieser Szene Friesens Nico Do Adro (grünes Trikot) gegen den Aschaffenburger Serkan Pancar - nach Kräften. Doch der cleverere Spitzenreiter setzte sich am vergangenen Wochenende am Ende mit 3:0 im Frankenwaldstadion durch.  Foto: Heinrich Weiß
Der SV Friesen wehrte sich - so wie in dieser Szene Friesens Nico Do Adro (grünes Trikot) gegen den Aschaffenburger Serkan Pancar - nach Kräften. Doch der cleverere Spitzenreiter setzte sich am vergangenen Wochenende am Ende mit 3:0 im Frankenwaldstadion durch. Foto: Heinrich Weiß

Zwei Heimspiele in Folge hat der SV Friesen zuletzt in der Landesliga Nordwest bestritten. Ein Sieg kam dabei aber nicht heraus. Überhaupt lässt die Punktausbeute vor heimischer Kulisse in dieser Saison zu wünschen übrig. Nur acht seiner 21 Punkte holte der SVF im Frankenwaldstadion. Wobei aber auch bereits fünf der sechs Top-Teams der Liga in Friesen gastierten. Die einzige Niederlage gegen diese Mannschaften gab es am vergangenen Wochenende beim 0:3 gegen Spitzenreiter Vatan Spor Aschaffenburg.

"Die Spiele waren nicht so schlecht, wie es unsere Punktausbeute aussagt", bilanziert Friesens Trainer Armin Eck. Auch gegen den Tabellenführer sah er eine durchaus engagierte Leistung seiner Elf. Nach dem frühen 0:2-Rückstand durch einen Elfmeter und ein Eigentor habe vor allem die "technische Versiertheit, die extreme Routine und Cleverness" der Aschaffenburger letztlich den Unterschied ausgemacht, sagt Eck.

Die fehlenden Punkte aus den Heimspielen sind auch ein Grund, warum der Ex-Profi den Blick wieder etwas mehr nach hinten richtet. Der Abstand zum ersten Relegationsrang 14 beträgt fünf Punkte. Deshalb misst er dem heutigen Heimspiel gegen den Tabellennachbarn FC Fuchsstadt auch eine besondere Bedeutung zu (16 Uhr). SV Friesen (8./21) - FC Fuchsstadt (10./20)

Statistisch gesehen kommt die Mannschaft aus dem Landkreis Bad Kissingen gerade recht. Mit mageren fünf Punkten gehört der FC Fuchsstadt zu den schwächsten Auswärtsteams der Liga. Nach einem kurzen Zwischenhoch mit drei wichtigen Siegen gegen die Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte Kleinrinderfeld (4:2), Röllbach (3:0) und Schwebenried-Schwemmelsbach (1:0) folgten zuletzt zwei Niederlagen am Stück in Rimpar (1:3) und gegen Euerbach/Kützberg (0:1). "Es ist immer ein gewisses Auf und Ab bei ihnen. Sie sind aber eine schwierig zu bespielende Mannschaft, körperlich sehr stark und sie machen die Räume sehr eng."

In der Offensive ist Dominik Halbig eine Art Lebensversicherung für den FCF. Mit seinen zwölf Treffern erzielte der 22-Jährige fast die Hälfte der 25 Fuchsstadter Saisontore. "Halbig ist sehr zielstrebig vor dem Tor und hat viel Dynamik. Daneben hat er mit Johannes Feser aber eine richtige Kante, der die Bälle fest machen kann. Beide ergänzen sich sehr gut. Mit Simon Bolz und Nico Neder ist Fuchsstadt auf den Außenbahnen aber auch gut besetzt", schätzt Eck den Gegner ein.

Am Samstag muss der Coach mit Maximilan Graf, der beruflich verhindert ist, erneut auf eine Stammkraft verzichten. Dazu fällt Max Schülein wegen Problemen im Oberschenkel aus. Kevin Roger und Kai Aust befinden sich zwar wieder im Training, ihr Einsatz ist aber noch fraglich, genauso wie der von Marcell Münch.

"Die Leistungen in den letzten Wochen haben gezeigt, dass wir gut drauf sind. Wenn wir im letzten Moment vor dem Tor noch konsequenter werden, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen werden", sagt Armin Eck. SV Friesen: Bauerschmidt/Kirschbauer - Söllner, Baier, Kunz, Do Adro, Nützel, Mosert, Altwasser, Firnschild, Nassel, J. Müller, Fe. Müller, Sesselmann, Rödel, Münch (?), Aust (?), Roger (?). Es fehlen: Graf (beruflich), Schülein, Schütz, Te Kloot (alle verletzt).

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