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Fußball

Landesliga Nordwest: Gefährliches Schlusslicht ASV Rimpar gastiert beim SV Friesen

Gegen den ASV Rimpar will der SV Friesen endlich den ersten Heim-Dreier einfahren - auch wenn Trainer Armin Eck nicht dabei sein wird.
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Die Vertretung für Armin Eck: Dominik Zwosta (grünes Trikot) - hier im Zweikampf mit dem Unterpleichfelder Julian Horn - steht heute beim SV Friesen erstmals als Trainer an der Seitenlinie.  Foto: Heinrich Weiß
Die Vertretung für Armin Eck: Dominik Zwosta (grünes Trikot) - hier im Zweikampf mit dem Unterpleichfelder Julian Horn - steht heute beim SV Friesen erstmals als Trainer an der Seitenlinie. Foto: Heinrich Weiß

Ein Heimsieg war dem SV Friesen in dieser Saison der Landesliga Nordwest noch nicht vergönnt. Bei den bisherigen vier Anläufen reichte es nur zu drei Unentschieden, vor zwei Wochen setzte es gegen die TuS Röllbach eine 0:2-Niederlage. Da scheint der derzeitige Tabellenletzte ASV Rimpar gerade richtig zu kommen für den ersten Siegesjubel im Frankenwaldstadion (Samstag, 16 Uhr).

SV Friesen (9./10) - ASV Rimpar (18./5)

Friesens Trainer Armin Eck will sich vom Tabellenplatz des Gegners jedoch nicht beirren lassen: "Gefährlich", warnt er "weil Rimpar sehr viele knappe Ergebnisse hatte. Ihnen fehlt derzeit das Spielglück. Sie haben oft wegen individueller Fehler nicht gewonnen, waren aber immer ebenbürtig."

Zuletzt unterlag Rimpar mit 1:2 gegen den SV Euerbach/Kützberg. Beim TSV Kleinrinderfeld gelang am vierten Spieltag der bislang einzige Dreier in dieser Spielzeit (4:1). Im Vorjahr noch auf Rang 8, erlebten die Unterfranken im Sommer einen Umbruch. Einige Leistungsträger verließen den Verein, die Mannschaft wurde insgesamt verjüngt. Dennoch weiß Eck um die Qualitäten der Rimparer: "Das ist eine emsige Mannschaft, die sehr laufstark ist und gut verschiebt. In der Offensive können sie besonders über die Außen eine gute Geschwindigkeit entwickeln."

Besonders auf seinen guten Freund und Rimparer Trainer Harald Funsch hält der Friesener Coach große Stücke: "Das ist ein alter Haudegen an der Linie. Er ist sehr gewieft und wird sich gegen uns sicher etwas einfallen lassen." Ein Wiedersehen wird es heute jedoch nicht geben, denn Eck verweilt im Urlaub. Für ihn wird Dominik Zwosta an der Seitenlinie stehen, denn auch der Trainer der "Zweiten", Frank Fugmann, ist derzeit verreist. Eck hat aber "vollstes Vertrauen" in Zwosta, wie er sagt, und wird natürlich per Live-Ticker das Spiel verfolgen.

Ersatzmann Zwosta hat weiter mit personellen Problemen zu kämpfen. Die Verletzten Daniel Schütz und Luis Te Kloot fehlen weiterhin, genauso wie Nils Firnschild und Kai Aust, die in der kommenden Woche aber wieder ins Training einsteigen könnten. Dazu kommen mit Maximilian Sesselmann und Leon Wolf zwei Urlauber. Dafür kehren Nico do Adro, Andreas Baier und Felix Müller wieder zurück.

Trotz der weiter angespannten Situation hofft Eck auf den ersten Heimsieg der Saison und dass sein Team die guten Ansätze aus dem Gastspiel bei der DJK Schwebenried-Schwemmelsbach mitnimmt. "Wir haben dort insgesamt eine sehr gute Leistung gezeigt und haben wenig zugelassen. Wir sind dann aber ein bisschen um den Lohn gebracht worden", sagt er mit Blick auf einen verwehrten Treffer und Strafstoß des SVF gegen Ende der Partie. Trotzdem sieht der Trainer viel Positives: "Wir sind aktuell in einer guten Verfassung, dürfen uns aber nicht zurücklehnen und fahrlässig werden. Dann klappt es auch mit dem Heimsieg." SV Friesen: Bauerschmidt/Kirschbauer - Söllner, Roger, Rödel, Nützel, Mosert, Altwasser, Kunz, Graf, Nassel, Schülein, Emrich, Münch, Nguyen, Do Adro, Baier, Fe. Müller. Es fehlen: Firnschild, Aust, Schütz, Te Kloot (alle verletzt), J. Müller, Wolf, Sesselmann (alle Urlaub).

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