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Fußball

Landesliga Nordost: SV Friesen will gegen den FC Herzogenaurach den Klassenerhalt sichern

Vor heimischen Publikum kann Friesen gegen den starken Aufsteiger aus die Liga halten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Nils Firnschild.
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Im Hinspiel habe sich seine Mannschaft gut verkauft, sagt Friesens Trainer Armin Eck. Nach einem Eigentor in der 3. Minute glich Nikolai Altwasser (schwarzes Trikot) kurz vor der Halbzeit für den SVF zum 1:1 aus. Dabei blieb es bis zum Spielende.  Foto: Birgit Goblirsch
Im Hinspiel habe sich seine Mannschaft gut verkauft, sagt Friesens Trainer Armin Eck. Nach einem Eigentor in der 3. Minute glich Nikolai Altwasser (schwarzes Trikot) kurz vor der Halbzeit für den SVF zum 1:1 aus. Dabei blieb es bis zum Spielende. Foto: Birgit Goblirsch

Nur noch ein Pünktchen fehlt dem SV Friesen, um den Klassenerhalt in der Landesliga Nordost endgültig zu sichern. Am Osterwochenende wäre es fast so weit gewesen. Nach dem starken Auftritt beim TSV Buch am Karsamstag (5:0) waren die Friesener am Montag in Röslau bis zur 86. Minute schon gerettet. Doch dann schlugen Blaumann und Tonka zu und die Feierlichkeiten mussten verschoben werden.

"Letztendlich überwiegt die Freude über den Sieg in Buch. Das war ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt", bilanziert Friesens Trainer Armin Eck die beiden Begegnungen. Zwar sei in Röslau mehr drin gewesen - vor den Gegentoren hatte seine Elf aussichtsreiche Chancen liegen gelassen - doch die Belastung der vergangenen Wochen und die schwierige personelle Situation forderten letztlich ihren Tribut in Röslau: "Zum Schluss waren die Körner weg."

In dieser Woche ging es für seine Spieler vor allem darum, Kraft aufzutanken für die Partie gegen den überraschend starken Aufsteiger aus Herzogenaurach, der heute um 15 Uhr im Frankenwaldstadion gastiert.

SV Friesen (10./39) - FC Herzogenaurach (5./47)

Natürlich wollen die Friesener am liebsten den einen fehlenden Punkt zum Ligaverbleib heute vor heimischen Publikum einfahren. Dass dies gegen die "Pumas" aber nicht selbstverständlich ist, das ist Armin Eck klar. "Herzogenaurach spielt eine richtig gute Saison. Das hat mit einem Aufsteiger wenig zu tun. Sie wirken eher wie eine gestandene Landesliga-Truppe", lobt der Trainer den Gegner.

Jüngstes Beispiel war das 2:2 gegen den Aufstiegsanwärter SC Feucht am Samstag, bei dem für den FCH durchaus mehr drin gewesen wäre. "Sie spielen sehr strukturiert und organisiert. Mit Jakob Karches haben sie einen richtig guten Spielertrainer, der die Mannschaft auf dem Platz führt", sagt Eck.

Personell hat sich beim SV Friesen im Vergleich zum Osterwochenende nicht viel getan. Nur ein Fragezeichen ist im Laufe der Woche wieder aufgetaucht und zwar bei Nils Firnschild. Der Kapitän kämpft seit längerem mit einem Bluterguss oberhalb des Sprunggelenks und musste schon beim Spiel in Röslau passen. Ob es für einen Einsatz gegen Herzogenaurach reicht, ist noch nicht sicher. Auch Leon Wolf hatte unter der Woche leichte Probleme mit den Adduktoren. Mit der Leistung des jungen Torhüters in dessen ersten acht Landesligapartien ist sein Trainer sehr zufrieden: "Er hat das Vertrauen gerechtfertigt, das wir in ihm gesetzt hatten. Er bringt viel Ruhe mit und spielt sehr unaufgeregt." Die eigentliche Nummer 1 Tobias Bauerschmidt ist nach seinem Fingerbruch derweil wieder auf dem Weg der Besserung. "Nächste Woche sind die ersten Gehversuche geplant", sagt Eck. dob SV Friesen: Wolf/Bauer - Fa. Müller, Altwasser, Sesselmann, Kunz, Lindner, Nützel, Fe. Müller, Daumann, Firnschild (?), Brandt, Söllner, Rödel, Kemnitzer, Aust. Es fehlen: Baier, Schütz, Roger, Bauerschmidt, Münch, Schülein (alle verletzt).

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