Friesen
Fußball

Landesliga Nordost: Der SV Friesen kann den TSV Sonnefeld in die Bezirksliga schießen

Für den TSV Sonnefeld kann am Mittwochabend schon Schluss sein. Der SV Friesen hofft auf den Start einer neuen Erfolgsserie.
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Szene aus dem Hinspiel: Max Schülein vom SV Friesen (grünes Trikot) lässt Sonnefelds Asanti Herring hinter sich, überwindet Torhüter Maximilian Rang und schiebt zum zwischenzeitlichen 4:1 ein.  Foto: Lisa Hümmer, Archiv
Szene aus dem Hinspiel: Max Schülein vom SV Friesen (grünes Trikot) lässt Sonnefelds Asanti Herring hinter sich, überwindet Torhüter Maximilian Rang und schiebt zum zwischenzeitlichen 4:1 ein. Foto: Lisa Hümmer, Archiv

Das Hinspiel als gutes Omen: 7:1 gewann der SV Friesen Mitte August beim TSV Sonnefeld und startete nach einem holprigen Saisonbeginn eine Serie mit vier Siegen in Folge. So eine Serie könnten die Friesener (12. Platz/33 Punkte) auch in dieser Phase der Saison gut gebrauchen. Schließlich gelang nach dem Auftakterfolg beim FC Coburg kein Dreier mehr im Jahr 2019, womit der SV wieder etwas näher an die Abstiegsplätze gerückt ist.

Doch der Trend zeigt vor dem Derby heute Abend im Frankenwaldstadion (18 Uhr) nach oben. Nach zwei 1:1-Unentschieden zu Hause beträgt der Abstand auf den Abstiegsrelegationsplatz 15 wieder fünf Punkte, wobei die Friesener noch zwei Spiele weniger ausgetragen haben als der SC Großschwarzenlohe (15./28).

Besonders das Heimspiel vom vergangenen Samstag gegen den SV Memmelsdorf macht Mut. Zwar gelang es den Grün-Weißen nicht, die frühe Führung durch Christian Brandt ins Ziel zu bringen, aber immerhin hielt die Friesener Defensive die brandgefährliche Memmelsdorfer Offensive um ihren 32-Tore-Mann Dominik Sperlein über 90 Minuten weitestgehend in Schach.

Im Heimspiel gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht TSV Sonnefeld (5 Punkte) wäre ein weiteres Remis zu wenig. Zumal die Sonnefelder in dieser Spielzeit noch keinen einzigen Auswärtspunkt holten und mit ihren sechs Treffern dabei alles andere als Torgefahr ausstrahlten

Dennoch zeigte sich der TSV in den vergangenen zwei Wochen ebenfalls in verbesserter Form. Gegen den TSV Neudrossenfeld (0:2) und beim SV Mitterteich (1:2) hielt sich die Gegentorflut zumindest in Grenzen.

Nichtsdestotrotz könnte der Abstieg in die Bezirksliga, der sich schon über die gesamte Saison angedeutet hatte, heute Abend Gewissheit werden. Bei einer weiteren Niederlage kann Sonnefeld in seinen verbleibenden fünf Partien punktemäßig nur noch gleichziehen mit dem Tabellenvorletzten SpVgg Selbitz (20 Punkte). Der bei Punktgleichheit entscheidende direkte Vergleich geht aber an das Team aus dem Landkreis Hof: In der Hinrunde unterlag Sonnefeld mit 2:4 und erreichte im Rückspiel Mitte November nur ein 1:1. red



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