Kronach
Fußball

Kreisklasse 4: Die neue Leidenschaft bei der SG Nordhalben

Die SG Nordhalben gewann überraschend gegen den FC Wallenfels. Für Trainer Thomas Hornfischer ist das die logische Konsequenz der jüngsten Entwicklungen.
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Maximilian Ruf (rotes Trikot) und die SG Nordhalben wollen beim TSV Wilhelmsthal an den Erfolg aus der Vorwoche anknüpfen. Die SG Gundelsdorf/Reitsch um Christian Weich muss gegen den FC Wacker Haig punkten, um weiter am Spitzenreiter SV Gifting dranzubleiben.  Foto: Heinrich Weiß
Maximilian Ruf (rotes Trikot) und die SG Nordhalben wollen beim TSV Wilhelmsthal an den Erfolg aus der Vorwoche anknüpfen. Die SG Gundelsdorf/Reitsch um Christian Weich muss gegen den FC Wacker Haig punkten, um weiter am Spitzenreiter SV Gifting dranzubleiben. Foto: Heinrich Weiß
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Die SG Nordhalben hat sich in den vergangenen Wochen wieder ein wenig aus der Krise gespielt. Aus den letzten drei Partien holte der Aufsteiger der Kreisklasse 4 vier Zähler, drei davon in der vergangenen Woche überraschend gegen die Spitzenmannschaft aus Wallenfels. Am letzten regulären Spieltag vor der Winterpause sowie in den beiden dann noch anstehenden Nachholspielen soll ebenfalls Zählbares eingefahren werden.

"Wir hoffen natürlich, dass wir dank des Schwungs aus den letzten drei Spielen beim TSV Wilhelmsthal nicht leer ausgehen", sagt Nordhalben-Trainer Thomas Hornfischer vor dem Spiel, das

an diesem Sonntag um 14 Uhr angepfiffen wird.

In der Hinrunde verlor man vor heimischem Publikum nur knapp mit 0:1 gegen den aktuellen Fünftplatzierten. "Das war aber ein Spiel auf Augenhöhe", meint Hornfischer mit Blick auf die knappe Hinspiel-Niederlage. Die Zielsetzung für das Rückspiel hat der Nordhalbener Trainer klar formuliert: "Jetzt hoffen wir, dass wir mit der gleichen Leidenschaft wie gegen Wallenfels auftreten und so mindestens einen Punkt mitnehmen können."

Die SG Nordhalben befindet sich nach schwierigen Wochen also wieder im Aufwind. An welchen Schrauben hat man dafür gedreht? "Wir hatten zuvor Spiele gegen starke Gegner und teilweise auch einen ziemlichen Aderlass mit Verletzungen. Aber wir haben auch einfach zu Recht verloren, weil wir nicht die richtige Einstellung gezeigt haben. Das war der Punkt, an dem wir Tabula rasa gemacht haben. Es war ja immer so, dass wir nicht unbedingt das schlechtere Team waren, aber der letzte Wille hat uns gefehlt", entgegnet Hornfischer.

TSV Tettau im Blick

"Wir wollten dann wieder daran anknüpfen, wie wir die Saison begonnen haben", so der Nordhalbener Trainer. Und den Start in die aktuelle Saison gestaltete man mit neun Punkten aus sechs Spielen durchaus erfolgreich. Während des Tiefs mit sechs Niederlagen aus sieben Spielen setzte man sich lediglich gegen den Liga-Konkurrenten aus Tettau durch.

Deren Spiel am Wochenende gegen Tabellenführer Gifting hat Hornfischer auch ganz besonders im Blick. "Ich würde schon sagen, dass das für uns das Topspiel ist, da das auch Auswirkungen für uns hat. Gifting, das hat man im Spiel gegen uns gesehen, ist einfach die beste Mannschaft in der Liga und sollte sich klar durchsetzen. Für uns wäre das natürlich gut, da die Tettauer ein direkter Konkurrent sind. Wenn sie da Punkte holen würden, wäre das nicht unbedingt von Vorteil für uns", urteilt Hornfischer. Im Idealfall will sich Nordhalben vor der Winterpause noch deutlich von der Abstiegszone absetzen.

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