Steinwiesen
Laufsport

Ködeltallauf: Wunder kündigt Überraschungen an

"Nur" 95 Teilnehmer bei der 49. Auflage des Volkslaufes "Rund um die Ködeltalsperre". Ausgezeichnete Platzierungen für die Starter aus dem Kreis Kronach.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bürgermeister-Trio: Als Ausdauerläufer stellten die Bürgermeister (von links): Ludwig Pötzinger, Norbert Gräbner und Thomas Löffler ihr Können unter Beweis. Rechts Bürgermeister und Organisator Gerhard Wunder, der die Starter am Zieleinlauf per Mikrofon anfeuerte.  Fotos: Hans Franz
Bürgermeister-Trio: Als Ausdauerläufer stellten die Bürgermeister (von links): Ludwig Pötzinger, Norbert Gräbner und Thomas Löffler ihr Können unter Beweis. Rechts Bürgermeister und Organisator Gerhard Wunder, der die Starter am Zieleinlauf per Mikrofon anfeuerte. Fotos: Hans Franz
+2 Bilder
Beim 49. Internationalen Volkslauf "Rund um die Ködeltalsperre" des Sportvereins Steinwiesen erreichten Teilnehmer aus dem Kreis Kronach zahlreiche Podestplätze, davon sechsmal den ersten Rang in den jeweiligen Altersklassen.

Auf der 18,7-Kilometer-Langstrecke dominierte Andreas Krenz vom SV Bergdorf-Höhn (1:10:02 Stunden). Der Schnellste auf der Kurzstrecke von acht Kilometern war Klaus Scholz vom TSV Sonnefeld (34:59 Minuten). Ein Omen dürfte gewesen sein, dass drei Bürgermeister aus dem Kreis Kronach nicht nur zu den Ausdauerläufern gehörten, sondern zwei auch in ihrer Altersklasse zu "Bronze" kamen.


2019 sollen über 100 teilnehmen

Mit insgesamt 95 Läufern wurde die 100er-Grenze heuer knapp verpasst (Vorjahr 104). Auch wenn sich Organisator, SV-Turnen-Spartenleiter und Bürgermeister Gerhard Wunder mit der Beteiligung trotzdem zufrieden zeigte, so hoffte er doch, dass die 50. Auflage im nächsten Jahr auf mehr Resonanz stoßen möge.

Er kündigte zugleich einige Überraschungen zu dieser Jubiläumsveranstaltung an.
Bei der Siegerehrung war von Teilnehmern unschwer zu hören: "Wir kommen auf alle Fälle wieder." Die schwülen Bedingungen stellten zwar einige Anforderungen an die Läufer, doch zu Problemen kam es deswegen nicht. Wichtig war vor allem, dass es nicht regnete. Da die Strecke größtenteils durch Waldgebiete führte, kamen die Schatten spendenden Bäume recht gelegen.
Auf der Langestrecke hatte sich beim Erreichen des Hauptdammes nach rund vier Kilometern Andreas Krenz bereits einen guten Abstand vom restlichen Feld erlaufen. Diesen baute er kontinuierlich aus. Am Ende betrug sein Vorsprung gegenüber seinem Vereinskameraden Jens Fleischhauer passable 4:14 Minuten.

Fleischhauer konnte sich damit trösten, dass er in seiner Altersgruppe immerhin als Sieger gegenüber dem Zweiten Reinhard Stephan vom TSV Scheßlitz um 7:32 Minuten schneller war.


Friesener Bittermann stark

Im Gesamtklassement der 33 Athleten landete Michael Bittermann vom SV Friesen bereits auf dem ausgezeichneten dritten Rang. Die besten Damen waren auf der Langstrecke Jutta Kratzel von der SGB Stadtsteinach und Nadine Schnappauf vom ASC Marktrodach. Damit waren beide in ihrer Alterskategorie logischerweise Erstplatzierte, im Gesamtfeld war dies der 18. beziehungsweise 23. Platz.
Von den Läufern aus dem Kreis landete bei der Langstrecke der 70-jährige Dieter Sünkel vom SV Kronach auf dem zweiten Platz seiner Gruppe.


42 Starter auf der Kurzstrecke

Wesentlich enger ging es bei der Kurzstrecke an der Spitze des Gesamtfeldes mit insgesamt 42 Startern zu. So betrug der Vorsprung des Siegers Klaus Scholz nur 14 Sekunden gegenüber Andreas Urbahn von der VS Röthenbach. Bereits auf dem dritten Rang folgte mit Bernd Schüsser ein Fußballer des gastgebenden SV Steinwiesen. Sein Rückstand zum Zweiten betrug 40 Sekunden. In der Altersgruppe von Schüsser, der überlegen vor seinem Vereinskameraden Sascha Kuhla siegte, war auch der Bürgermeister von Steinbach/Wald an den Start gegangen. Thomas Löffler überzeugte und schloss mit dem beachtlichen dritten Platz den Wettbewerb ab (43:52 Minuten).


Bürgermeister Löffler überzeugte

Ebenfalls der dritte Rang wurde vom weiteren Bürgermeister Norbert Gräbner aus Marktrodach in der Klasse L3 belegt (49:37 Minuten). Gräbner war im Gegensatz zu seinem Amtskollegen aus dem oberen Frankenwald zwar um gut fünf Minuten langsamer, der 62-jährige Gräbner ist aber auch 23 Lenze älter. Der "Dritte" im Bunde war Ludwig Pötzinger, Zweiter Bürgermeister des Marktes Nordhalben. Er wurde in seiner Jahrgangskategorie Zehnter.

In der Klasse L3 waren die ältesten Teilnehmer am Start. Das Rennen machte der mit 65 Jahren "Drittjüngste", nämlich Werner Militzke vom TV 48 Coburg. Er benötigte 41:22 Minuten für die acht Kilometer. In diesem Feld startete mit dem 82-jährigen Rugendorfer und für die SGB Stadtsteinach startenden Anton Wartha ein "Laufwunder". Er belegte den 5. Platz (61:01 Minuten) vor dem mit 84 Jahren ältesten Teilnehmer Alfred Zach (TS Lichtenfels).

Bei den Damen wiederholte die Kulmbacherin Nadja Lindner in ihrer Altersklasse den Vorjahreserfolg. Im Gesamtklassement wurde sie bei 42 Starterinnen Fünfte. In der älteren Jahrgangsklasse, 1978 und älter, setzte sich Birgit Kroha vom ASC Kronach (41:36) durch. Auf dem dritten Platz folgte mit Kristin Stammberger eine weitere ASC-Sportlerin.

Mit guten Zeiten überzeugten bei den Jugendlichen die Steinwiesener Noah Müller und Elias Beyer (7. und 8. im Gesamtfeld) sowie die erst achtjährige Marie Wunder aus Ködelberg. Sie wurde 28. bei 42 Startern.


Urkunden und Pokale für Sieger

Die mit 20 Startern besetzten Hobbyläufe (1,5 und 4 Kilometer) waren geprägt von Akteuren des gastgebenden Sportvereins. Von den auswärtigen Vereinen mit den meisten Teilnehmern (zehn) wurde die SG Biathlon Stadtsteinach ausgezeichnet.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren