Mitwitz
Fußball-Bezirksliga West

FC Mitwitz will im Kerwaspiel den Aufsteiger schlagen

Der FC Mitwitz trifft an der heimischen Kirchweih auf den SV Ketschendorf. Gegen den stabil wirkenden Neuling wollen die Gastgeber das Selbstvertrauen aus der späten Punkteteilung in Ebensfeld mitnehmen.
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Johannes Müller hofft mit dem FC Mitwitz auf drei Zähler.  Foto: Heinrich Weiß
Johannes Müller hofft mit dem FC Mitwitz auf drei Zähler. Foto: Heinrich Weiß

Es ist Bergfest in den Mitwitzer "Wochen der Wahrheit": Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Jura Arnstein und dem 2:2-Unentschieden beim TSV Ebensfeld erwartet der FC Mitwitz mit dem SV Ketschendorf am Sonntag um 15 Uhr den dritten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Nächste Woche wartet dann das Auswärtsspiel beim weiterhin punktlosen TSV Marktzeuln. "Acht Punkte wollten wir in diesen vier direkten Duellen einfahren, derzeit haben wir vier Zähler. Wir haben ein Heimspiel vor der Brust, noch dazu am Kerwa-Sonntag. Das wollen wir natürlich gewinnen", sagt Harald Weißbrodt, sportlicher Leiter des FCM. FC Mitwitz (12./6) - SV Ketschendorf (7./10)

Aufsteiger Coburg-Ketschendorf hat gut in die Saison hineingefunden. Die Mannschaft von Patrick Schuberth hat bereits zehn Punkte auf der Habenseite, mit fünf Gegentoren stellt der Neuling zudem den drittbesten Abwehrverbund der Bezirksliga West. "Ketschendorf ist ein ganz unangenehmer, willensstarker Gegner. Ich habe sie bereits gesehen, sie stehen kompakt, sind fit und kampfstark. Außerdem stimmt die Moral, sie geben nie auf. Das wird nicht einfach", prognostiziert Weißbrodt.

Einfach war es für Mitwitz auch in Ebensfeld nicht: Nach der torlosen ersten Hälfte geriet der FCM im Karl-Reinlein-Stadion durch Tore von Leon Holzheid (58.) und Routinier Benedikt Quinger (62.) scheinbar aussichtslos in Rückstand. "Wir haben dort zwei unnötige Gegentore kassiert und lagen plötzlich klar hinten. Bei den hohen Temperaturen hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir noch mal so zurückkommen", sagt Weißbrodt. Doch genau das tat der FCM - dank der Saisontreffer 4 und 5 von Nachwuchstalent Niklas Arm (66., 84.) nahm Mitwitz einen wichtigen Punkt mit. "Niklas macht es klasse", sagt Weißbrodt. "Nachdem uns im Sommer zahlreiche Offensivkräfte verlassen haben, muss er im Moment die Last fast alleine tragen. Er ist sehr nervenstark, muss körperlich aber zulegen. Ich bin mir sicher, dass er das schafft."

Zu ersetzen ist der Knipser momentan nicht, die personelle Situation hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. Stürmer Christian Beiergrößlein fällt mit muskulären Problemen weiterhin aus, auch Ismail Amasyali fehlt. Philip Swoboda absolvierte für die Reservemannschaft das erste Spiel nach seiner Beinfraktur. Spielertrainer Johannes Müller und Torhüter Jan Winterstein fallen ohnehin länger aus.kow FC Mitwitz: Sünkel, Ari - Hofmann, C. Müller, Parchent, Gentzsch, Föhrweiser, Carl, Büttner, Schmidt, Totzauer, Arm, Gryglewicz, Weiß, Engel, Vetter, Köhler

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