Kronach
Fussball

Eröffnungsspiel steigt am Freitag

Am ersten August-Wochenende beginnt für die Mannschaften aus dem Landkreis Kronach, die auf Kreisebene spielen, die Saison 2013/14.
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Schon in der Saison 2012/13 standen sich der FC Gehülz und der SSV Oberlangenstadt am ersten Spieltag der Kreisliga gegenüber. Das ist auch am kommenden Sonntag der Fall, dann aber in Oberlangenstadt.  Foto: Archiv
Schon in der Saison 2012/13 standen sich der FC Gehülz und der SSV Oberlangenstadt am ersten Spieltag der Kreisliga gegenüber. Das ist auch am kommenden Sonntag der Fall, dann aber in Oberlangenstadt. Foto: Archiv
81 Mannschaften aus dem Fußballkreis Kronach spielen in der neuen Serie um Punkte. Vier von ihnen haben schon den dritten Spieltag absolviert. Für die restlichen 77 Teams auf Kreisebene wird es ab Freitag ernst.

Dann steigt um 18.30 Uhr das offizielle Eröffnungsspiel, in dem sich die Kreisligisten TSV Neukenroth und FC Mitwitz gegenüber stehen. Am gleichen Abend findet noch eine weitere Partie statt, nämlich TSV Wilhelmsthal - SV Gifting. Einem entsprechenden Antrag des Aufsteigers in die Kreisklasse hat Gruppenspielleiter Egon Grünbeck wegen des Heimatfestes in Wilhelmsthal zugestimmt.


Einige Neuerungen

Für die Fußballer aus dem Frankenwald bringt die Saison 2013/14 einige Neuerungen mit sich. Am gravierendsten ist die Einführung der B-Klassen und die damit einher gehende Abschaffung der Reserve-Runden in der Kreisklasse und in zwei A-Klassen. Damit spielen ab sofort auch im Spielkreis Coburg/Kronach alle Mannschaften aufstiegsberechtigt.

Ebenfalls neu ist, dass es nur noch zwei A-Klassen geben wird. Die A-3, die zur Saison 2006/07 erstmals gebildet wurde, wird auf Grund der Mannschaftszahlen im Kreis Kronach nicht mehr benötigt. Diese sind nämlich weiter rückläufig. Waren es in der Serie 2012/13 noch 92 Mannschaften gewesen, so sind es jetzt nur noch 81.

Vier Vereine sind überregional im Einsatz. Außerdem verfügt der Kreis Kronach nur noch über 13 Kreisligisten und dafür über 21 Kreisklassisten. Die Folge: In der Kreisliga Kronach sind auch drei Vereine von außerhalb eingeteilt, während fünf heimische Vereine in der Kreisklasse 2 Lichtenfels aktiv sind.

Was die Kreisliga betrifft, ist nicht auszuschließen, dass sich diese Tendenz in den kommenden Jahren fortsetzen wird, denn die Zeiten, in denen die Kreisliga durch die Zweit-, Dritt- und sogar Viertplatzierten der Kreisklasse Kronach aufgefüllt werden konnte, sind vorbei.

Kaum noch möglich ist außerdem, dass die zweiten Mannschaften das Vorspiel der "Ersten" machen können. Das liegt vor allem auch daran, dass es immer weniger eigenständige zweite Mannschaften gibt und sich immer mehr Vereine bei ihren Reserven zu Spielgemeinschaften zusammen schließen, um überhaupt noch einen Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können. Die meisten dieser Reserven sind in der B-Klasse eingeteilt. Die Spielleitung war bei der Termingestaltung wahrlich nicht zu beneiden, wollte sie doch so viel Vorspiele wie möglich einplanen.


Rückblick auf 1988/89

Vor 25 Jahren war die Lage ganz anders. In der Serie 1988/89 hatte nämlich so gut wie jeder Verein eine eigene Reserve, die dann auch das Vorspiel bestreiten konnte. Die einzigen zweiten Mannschaften im regulären Spielbetrieb stellten Bayernligist FC Kronach (in der damaligen A-Klasse) und der Bezirksoberligist SV Rothenkirchen (in der C-2). In der Bezirksliga spielten der SV Friesen, VfR Johannisthal, SV Neuses und FC Stockheim. Damals gab es noch eine eigenständige Spielklasse für die Bezirksliga-Reserven.

Auf Kreisebene hatten alle 14 A-Klassisten, alle 15 B-Klassisten, alle 13 Vereine der C-1 und neun von 13 Teams der C-2 eine Reservemannschaft. Einzige Ausnahmen waren der SV Förtschendorf, SC Haßlach, SV Kehlbach und FC Lauenstein. Dagegen konnten der FC Kronach und der SV Rothenkirchen sogar je drei Teams melden. Das ergab insgesamt 116 Teams.


Nicht mehr im Spielbetrieb

Sechs der damaligen Vereine sind gar nicht mehr im Spielbetrieb: SV Förtschendorf, VFC Großvichtach, FC Haßlach/K., SC Haßlach/T., SV Hummendorf und ATSV Reichenbach. Der SV Losau ist in den Spielkreis Kulmbach abgewandert. Und einige Vereine können nur noch als Spielgemeinschaft überleben. Aktuellstes Beispiel sind der TSV Teuschnitz und der SV Wickendorf. Hinzu kommen der FC Birnbaum, SV Kehlbach, FC Nordhalben FC Pressig und TSV Schmölz.
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