Kronach
Hallenfußball

Budenzauber unterm Kronacher Hallendach

Die Herren starten am Freitag mit der Vorrunde in die Hallensaison. Die 30 teilnehmenden Mannschaften kämpfen um 20 Startplätze für die Zwischenrunde.
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Durch einen 3:2-Sieg wurde der TSV Neukenroth mit Christian Beez (grünes Trikot) in der Endrunde des vergangenen Jahres Dritter vor dem TSV Steinberg mit Andreas Kraus.  Foto: Heinrich Weiß, Archiv
Durch einen 3:2-Sieg wurde der TSV Neukenroth mit Christian Beez (grünes Trikot) in der Endrunde des vergangenen Jahres Dritter vor dem TSV Steinberg mit Andreas Kraus. Foto: Heinrich Weiß, Archiv

Der Vorjahres-Finalist läutet in diesem Jahr die Kronacher Hallenmeisterschaften 2018/19 ein. In der Dreifachturnhalle am Kronacher Schulzentrum bestreitet der Bezirksligist FC Mitwitz die Auftaktpartie gegen den Kreisklassisten SV Neuses am Freitag um 17.30 Uhr.

30 Mannschaften kämpfen bei einer Spieldauer von zwölf Minuten in der Vorrunde von Freitag- bis Sonntagabend in fünf Sechsergruppen um den Einzug in die Zwischenrunde. Pro Gruppe qualifizieren sich dafür die ersten vier, so dass das Folgeturnier am Wochenende des 15. und 16. Dezember mit 20 Mannschaften ausgetragen wird.

Diese werden dann vier Fünfergruppen zugelost, in denen sich die jeweils zwei besten Mannschaften und die zwei besten Drittplatzierten jeder Gruppe für die Endrunde qualifizieren, die am Sonntag, 30. Dezember, ausgetragen wird.

Freitag

Gruppe 1: Die Bezirksligamannschaft des FC Mitwitz ist in dieser Gruppe natürlich der Favorit. Auch der abstiegsgefährdete Kreisligist FC Burgkunstadt mit seinem neuen Trainer Oliver Müller (vorher VfL Frohnlach) kann sich gute Chancen ausrechnen, genauso wie der Aufstiegsaspirant der SG Rothenkirchen/Pressig aus der Kreisklasse 4. Spannend könnte der Kampf um den vierten Platz werden zwischen den beiden Kreisklassisten SG Neuses und SG Schneckenlohe sowie dem Spitzenreiter der A-Klasse 5, der SG Nordhalben. Erste Spiele: FC Mitwitz - SV Neuses (17.30 Uhr), FC Burgkunstadt - SG Schneckenlohe (17.44 Uhr), SG Nordhalben - SG Rothenkirchen (17.58 Uhr).

Samstag

Gruppe 2: Auch in der zweiten Gruppe gibt es einen eindeutigen Favoriten: den Landesligisten und Vorjahressieger SV Friesen. Der Kreisligist SV Wolfers-/Neuengrün darf sich auch gute Chancen auf das Weiterkommen ausrechnen, ebenso wie der zuletzt formstarke TSV Wilhelmsthal und der TSV Küps, der im Vorjahr in der Endrunde den sechsten Platz belegte. Den beiden A-Klassisten SG Schmölz/Theisenort II und SG Teuschnitz/Wickendorf bleibt wohl nur eine Außenseiterrolle. Erste Spiele: SV Friesen - TSV Küps (12 Uhr), TSV Wilhelmsthal - SG Schmölz/Theisenort II (12.14 Uhr), SV Wolfers-/Neuengrün - SG Teuschnitz/Wickendorf (12.28 Uhr).

Gruppe 3: Der in der Liga noch sieglose Bezirksligist ASV Kleintettau könnte in der Halle neues Selbstvertrauen tanken. Die Gegner sind allerdings nicht zu unterschätzen. Mit dem FC Kronach und dem SV Steinwiesen warten zwei Kreisklassisten auf das Team von Trainer Marco D'Antimi und mit dem VfR Johannisthal eine Mannschaft, die sich schon im vergangenen Jahr bis in die Endrunde vorgekämpft hatte. Die A-Klassisten FC Redwitz und SC Hassenberg könnten den Favoriten aber durchaus ein Bein stellen. Erste Spiele: ASV Kleintettau - SC Hassenberg (13.24 Uhr), SV Steinwiesen - FC Kronach (13.38 Uhr), VfR Johannisthal - FC Redwitz (13.52 Uhr).

Sonntag

Gruppe 4: Der TSV Neukenroth und der DJK-SV Neufang erreichten im vergangenen Jahr jeweils die Endrunde und gehen daher als große Favoriten in diese Gruppe. In die Zwischenrunde dürften ihnen, wie im Jahr zuvor, der SV Gifting und die SG Buchbach folgen. Der FC Burggrub könnte sich jedoch etwas vom Ligafrust befreien und um den Einzug in die Zwischenrunde mitspielen. Für den A-Klassisten FSV Ziegelerden wird es daher wohl schwierig werden in dieser Konstellation. Erste Spiele: FSV Ziegelerden - TSV Neukenroth (13 Uhr), DJK-SV Neufang - FC Burggrub (13.14 Uhr), SG Buchbach - SV Gifting (13.28 Uhr).

Gruppe 5: Steinberg, Stockheim und Theisenort standen sich schon im vergangenen Jahr in der Endrunde in einer gemeinsamen Gruppe gegenüber. Der damalige Kreisligist TSV Steinberg setzte sich dabei klar durch und erreichte Platz 4 im Turnier, gefolgt vom FC Stockheim auf Rang 5. Theisenort verabschiedete sich hingegen ohne Punktgewinn aus dieser Gruppe. Dennoch gehören die TSF zu diesem favorisierten Trio in dieser Gruppe. Spannend wird das Rennen um den vierten Qualifikationsplatz werden, das der TSV Tettau, der FC Unter-/Oberrodach und der SSV Ober-/Unterlangenstadt, der in der Liga noch ohne Punktverlust ist, unter sich ausmachen. Erste Spiele: FC Stockheim - FC Unter-/Oberrodach (14.24 Uhr), SSV Ober-/Unterlangenstadt - TSV Steinberg (14.38 Uhr), TSV Tettau - TSF Theisenort (14.52 Uhr). dob

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