Kronach
Fussball

Bis zu 21 Kreisklassisten sind möglich

In der Saison 2013/14 wird es deutlich mehr Vereine geben, die in der Kreisklasse Kronach spielen können, aber nicht dürfen. Zwischen drei und fünf werden daher in anderen Ligen eingeteilt.
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Die SG Nordhalben, hier mit Michael Braunersreuther (gelbes Trikot) gegen Altenkunstadt/Woffendorf am Ball, hat sehr gute Chancen, über die Relegation in die Kreisklasse Kronach aufzusteigen. Foto: Heinrich Weiß
Die SG Nordhalben, hier mit Michael Braunersreuther (gelbes Trikot) gegen Altenkunstadt/Woffendorf am Ball, hat sehr gute Chancen, über die Relegation in die Kreisklasse Kronach aufzusteigen. Foto: Heinrich Weiß
Auf die Kreisspielleitung kommt also eine nicht leichte Aufgabe zu. Nicht einfach ist sie deshalb, weil jede der vier Kreisklassen im Spielkreis Coburg/Kronach aus 16 Mannschaften besteht, sich die Zahl der Kronacher Teams aber jetzt schon auf mindestens 19 beläuft.

Sogar bis zu 21 hiesige Kreisklassisten sind denkbar. Also werden zwischen drei und fünf von ihnen in der neuen Saison außerhalb des Landkreises spielen. In der abgelaufenen Serie waren es zwei: der VfR Johannisthal und der TSF Theisenort.

Zehn Vereine bleiben auf jeden Fall aus der Saison 2012/13 übrig, nämlich der FC Wallenfels, TSV Gundelsdorf, FC Mitwitz II, FC Stockheim, SV Steinwiesen, TSV Neukenroth II, FC U/Oberrodach, SSV Tschirn, TSV Windheim und der FC Seibelsdorf.
Hinzu gesellen sich die vier Absteiger (FSV Ziegelerden, FC Wacker Haig, SV Gifting und SV Neuses) sowie die drei A-Klassen-Meister ATSV Gehülz, TSV Wilhelmsthal und SG Pressig/Rothenkirchen.

Zu diesen 17 Mannschaften kommen sicher noch der TSF Theisenort und einer der beiden A-Klassen-Vizemeister hinzu (SV Buchbach oder SG Nordhalben). Das macht definitiv 19 Mannschaften. Da die Chancen in der Relegation für Buchbach und Nordhalben sehr gut stehen (sechs von sieben Teams spielen in der Kreisklasse), könnten es schon 20 sein. Und sollte der FC Burggrub in der Relegation gegen den SCW Obermain scheitern, dann wären es 21 Mannschaften für 16 Plätze.

Drei Kreisklassisten müssen also den Landkreis Kronach auf jeden Fall verlassen, realistischer sind vier. In Frage kommen dabei natürlich nicht Mannschaften aus dem Norden oder aus der Mitte des Landkreises, sondern solche aus dem Süden und Westen, also jene, die an die Landkreise Lichtenfels und Coburg angrenzen.

Mögliche "Kandidaten"

Eine denkbare Konstellation wäre, die beiden südlichsten Vereine in die Kreisklasse 2 Lichtenfels einzuteilen, also den SV Neuses und den TSF Theisenort. Weitere "Kandidaten" sind die beiden Nachbarrivalen ATSV Gehülz und FSV Ziegelerden, die vermutlich nicht getrennt werden, sowie der FC Mitwitz II.

Der FC Seibelsdorf dürfte dagegen wegen seiner Nähe zum Rodachtal vermutlich weiterhin im Spielkreis Kronach eingeteilt werden. Dass die Seibelsdorfer in den benachbarten Spielkreis Kulmbach wechseln, ist wenig wahrscheinlich (ebenso wie die SG Nordhalben in den Kreis Hof). Spielgruppenleiter Egon Grünbeck wird logischerweise erst die Relegation abwarten und dann mit den betroffenen Vereinen reden, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft.

Deutlich einfacher dürfte die Lage in der Kreisliga Kronach sein. 14 Vereine sind schon mehr oder weniger sicher. Sollte die SG Roth-Main in der Relegation scheitern, würde sie wie der FC Burgkunstadt II bleiben. Hinzu käme dann der Sieger der Partie FC Burggrub - SCW Obermain (gegebenenfalls beide).

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