Teuschnitz
Tischtennis

Bezirksoberliga: TSV Windheim II mit rasanter Aufholjagd beim TSV Teuschnitz

Eine 7:3-Führung bringen die Herren des TSV Teuschnitz nicht ins Ziel.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nach einem 3:7-Rückstand schaffte der TSV Windheim II ein nicht mehr für möglich gehaltenes 8:8-Unentschieden beim TSV Teuschnitz. Bei den Windheimern blieb Udo Greser in seinen zwei Einzelspielen unbezwungen.  Foto: Hans Franz
Nach einem 3:7-Rückstand schaffte der TSV Windheim II ein nicht mehr für möglich gehaltenes 8:8-Unentschieden beim TSV Teuschnitz. Bei den Windheimern blieb Udo Greser in seinen zwei Einzelspielen unbezwungen. Foto: Hans Franz

Nach ihren Auftaktspielen in der Tischtennis-Bezirksoberliga standen sich nur zwei Tage später die Herren des TSV Teuschnitz und des TSV Windheim II direkt gegenüber. Es entwickelte sich ein fast vierstündiges Match. Nach der 7:3-Führung der Hausherren, schaffte die Verbandsliga-Reserve aber mit einer beeindruckenden Aufholjagd noch den 8:8-Gleichstand.

TSV Teuschnitz -TSV Windheim II 8:8

Teuschnitz hatte einen Auftakt nach Maß. In den Eingangsdoppeln gab man nur einen unbedeutenden Satz ab und ging so mit 3:0 in Front. Im ersten Tageseinzel sah es zunächst nach dem vierten Zähler für die Hausherren aus - Friedel Tomaschko lag gegen Udo Greser schon mit 2:0-Sätzen vorne. Doch die Windheimer Nummer 2 riss mit viel Nervenstärke das Ruder noch herum (14:12, 11:9 und 13:11).

Da nach dem 1:1-Satzgleichstand Wolfgang Fröba gegen Volker Wich das Nachsehen hatte, stand es nur noch 3:2 für Teuschnitz.

Doch dieser kurze Höhenflug der Windheimer wurde jäh gestoppt. Bernd Jungkunz drehte gegen Jörg Fehn nach 1:2-Satzrückstand den Spieß noch um, Johannes Scherbel zog gegen Andreas Trebes nur im dritten Durchgang den Kürzeren und Thomas Schneider legte nach 0:2-Rückstand gegen Milan Gruber den Schalter noch um. Damit stand es bereits 6:2 für die Einheimischen. Der Vier-Tore-Vorsprung hatte weiter Bestand, denn anschließend scheiterte Peter Daum an Andreas Neubauer, Tomaschko gewann aber gegen Wich (7:3).

Nun begann eine nicht mehr für möglich gehaltene Aufholjagd der Gäste. Mit je einem Vier-Satz-Erfolg verkürzten zunächst Greser und Trebes auf 7:5. Fehn zwang in einem engen Match Scherbel in die Knie. Schließlich besorgte Neubauer mit seinem Sieg gegen Schneider den 7:7-Ausgleich.

Im letzten Tageseinzel musste der Teuschnitzer Daum gegen Gruber nach der 2:0-Führung nochmals bangen, doch im Entscheidungssatz ließ er nichts mehr anbrennen (8:7).

Im entscheidenden Schlussdoppel verschaffte sich das Gäste-Duo Trebes/Neubauer mit einem hauchdünnen 15:13 und 12:10 eine 2:0-Führung. Die Teuschnitzer Formation Fröba/Scherbel verkürzte zwar mit einem 11:6, doch erneut behielt die Windheimer Formation in der Verlängerung die Oberhand (12:10 nach 6:10), womit der 8:8-Endstand bei 34:33 Sätzen feststand. hf Ergebnisse: Fröba/Scherbel - Greser/Fehn 3:1, Tomaschko/Schneider - Trebes/Neubauer 3:0, Jungkunz/Daum - Wich/Gruber 3:0, Tomaschko - Greser 2:3, Fröba - Wich 1:3, Jungkunz - Fehn 3:2, Scherbel - Trebes 3:1, Schneider - Gruber 3:2, Daum - Neubauer 1:3, Tomaschko - Wich 3:1, Fröba - Greser 1:3, Jungkunz - Trebes 1:3, Scherbel - Neubauer 1:3, Schneider - Neubauer 1:3, Daum - Gruber 3:2, Fröba/Scherbel - Trebes/Neubauer 1:3.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren