Mitwitz
Fußball

Bezirksliga West: FC Mitwitz als Außenseiter zum TSV Mönchröden

Vor den entscheidenden Wochen mit Spielen gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt will Mitwitz dem nächsten Favoriten Punkte abtrotzen.
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In der Vorsaison stellte der TSV Mönchröden den FC Mitwitz vor Probleme: Auf eine 1:2-Niederlage bei den "Mönchen" folgte im Rückspiel eine 0:3-Klatsche, bei der es der Mitwitzer Lukas Wrzyciel (weißes Trikot) hier im Zweikampf mit Omar Rahmani aufnahm.  Foto: Heinrich Weiß
In der Vorsaison stellte der TSV Mönchröden den FC Mitwitz vor Probleme: Auf eine 1:2-Niederlage bei den "Mönchen" folgte im Rückspiel eine 0:3-Klatsche, bei der es der Mitwitzer Lukas Wrzyciel (weißes Trikot) hier im Zweikampf mit Omar Rahmani aufnahm. Foto: Heinrich Weiß

Vierter Spieltag, drittes Derby - der FC Mitwitz hat am Samstag um 16 Uhr beim TSV Mönchröden das nächste Nachbarduell mit einem Coburger Vertreter in der Bezirksliga West vor Augen. Das Duell gegen den SC Sylvia Ebersdorf am vergangenen Wochenende war für den sportlichen Leiter der Mitwitzer, Harald Weißbrodt, das erwartet schwere Spiel. "Sie waren uns technisch überlegen,

aber wir haben mit unserem Kampfgeist dagegengehalten", sagt er.

Von dem frühen Gegentreffer durch Tayfun Peker in der 2. Minute ließen sich die FCM-Spieler nicht beirren. "Unsere Abwehr stand gut und ohne Jan Winterstein hätten wir das Spiel verloren", lobt Weißbrodt die Paraden des Torhüters gegen den Titelfavoriten. So brachten die Mitwitzer das Remis - Marc Hofmann glich in der 33. Minute aus - noch über die Zeit.

Mit dem Ergebnis ist Weißbrodt letztlich zufrieden, dennoch haben die Steinachtaler nach drei Spieltagen erst zwei Punkte auf der Habenseite. Und jetzt kommt schon der nächste große Favorit auf die Meisterschaft. TSV Mönchröden (2./7) - FC Mitwitz (13./2)

"Für uns ist es ein einfaches Spiel, denn wir sind krasser Außenseiter", sagt der Sportliche Leiter. Für sein Team gelte es, vor allem in der Abwehr wenig zuzulassen und gleichzeitig nach vorne Nadelstiche zu setzen. Die sattelfeste Abwehr der "Mönche" zu überwinden, erwies sich in dieser Saison jedoch als äußerst schwierig. Bislang kassierten sie in ihren drei Begegnungen noch kein Gegentor. "Sie stehen hinten sehr stabil und auch ihr junger Torwart Jonas Köhn macht einen sehr guten Eindruck."

Das konnte Weißbrodt zum Beispiel beim Spiel vor knapp zwei Wochen beim 1:0 gegen Aufsteiger Ketschendorf selbst beobachten: "Sie hatten es mit einem sehr ekelhaften Gegner zu tun und haben das Spiel sehr souverän heruntergespielt."

Nach dem Derby in Mönch-röden stehen für die weiter von Ausfällen geplagten Mitwitzer entscheidende Wochen an. Mit den Partien gegen Arnstein, Ebensfeld, Ketschendorf und Marktzeuln geht es gegen "direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt", weiß der Sportliche Leiter. Dann wird auch wieder Christoph Müller mit eingreifen dürfen, der nach seinem Platzverweis gegen Sonnefeld noch für ein Spiel gesperrt ist. dob TSV Mönchröden: J. Köhn / Wegener - Ehrlich, Emig, Greiner, Rahmani, Hüttner, L. Köhn, Puff, Engelhardt, Späth, Stammberger, Werner, Carl, Cebecioglu, Ciray. FC Mitwitz: Winterstein/Ari - Hofmann, S. Müller, Parchent, Gentzsch, Föhrweiser, Carl, Büttner, Schmidt, Weiß, Beiergrößlein, Totzauer, Arm, Amasyali, Gryglewicz.

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