Tüschnitz
Tischtennis

Bernd-Rebhan-Pokal: "Tischtennis-Freaks", TTC Stammbach und ASV Kleintettau siegen

Rund 80 Tischtennis-Spieler nahmen an den offenen Mannschaftsmeisterschaften um den Bernd Rebhan-Pokal beim TTC Tüschnitz teil.
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Die Sieger der Bezirks- und Landesligen mit dem Tüschnitzer Vorsitzenden und Turnierleiter Karl-Heinz Sladek (rechts)  Foto: privat
Die Sieger der Bezirks- und Landesligen mit dem Tüschnitzer Vorsitzenden und Turnierleiter Karl-Heinz Sladek (rechts) Foto: privat
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18 Mannschaften aus vier Tischtenniskreisen haben mit insgesamt rund 80 Spielern an den offenen Mannschaftsmeisterschaften um den Bernd-Rebhan-Pokal beim TTC Tüschnitz teilgenommen.

Favorit im Turnier der Bezirks- und Landesligen war eine Mannschaft, die sich "Die TT-Freaks" nannten. Deren Spieler rekrutierten sich aus unterschiedlichen Vereinen. Aber auch die Landesliga-Mannschaft vom TSV Zell wollte ein Wörtchen um den Pokalsieg mitreden. Allerdings ließ sich diese von Konradsreuth - wo zwei spielstarke junge Damen mitmischten - fast den Schneid abkaufen und gab einen Punkt ab. Ebenso überraschend war der Punktverlust gegen Küps II.

Zum Höhepunkt trafen die beiden noch unbesiegten Mannschaften im letzten Spiel des Tages aufeinander. Die "Freaks" hatten zwar mit drei Siegen in den Einzeln zunächst die Nase vorn. Beide Doppel gingen aber an den TSV Zell, so dass auch dieses Spiel keinen Sieger fand (3:3). Damit gab es gleich zwei ungeschlagene Teams. Aber durch nur ein Remis auf ihrem Konto sicherten sich die "Tischtennis-Freaks" mit Franzky, Grosch, Müller und Duckstein den Pokalsieg vor dem TSV Zell und der zweiten Vertretung des TTC Küps. Mit dem dritten Rang hatte diese ihre eigene erste Mannschaft im Endklassement überholt.

Stark spielten die beiden jungen Damen Melanie Schenkel und Janine Garbisch. Ihren männlichen Kontrahenten verlangten sie in jedem Spiel - sowohl im Einzel als auch im Doppel - alles ab und boten fernsehreife Ballwechsel.

In der Leistungsklasse Bezirksklasse A/B gingen sechs Mannschaften an den Start. Einen klaren Favoriten gab es hier nicht, aber die Aufstellungen ließen vermuten, dass der TTC Stammbach und der TTV Altenkunstadt ganz vorne dabei sein würden. Beide Teams leisteten sich keinen Punktverlust. So musste das direkte Aufeinandertreffen entscheiden. Aber auch diese Begegnung endete mit einem 3:3, so dass das Satzverhältnis den Ausschlag geben musste. Hier hatten die Stammbacher mit 24:6 Spielen die Nase vorn gegenüber 22:8 Spielen beim TTV Altenkunstadt.

In der Konkurrenz der Bezirksklassen C/D (fünf Teilnehmer) war die Begegnung TTC Tüschnitz gegen den TSV Ebersdorf einer der Höhepunkte: Mit der Doppelpaarung Horst Heller und Thomas Angles (TTC Tüschnitz) standen insgesamt 129 Lebensjahre am Tisch während beim gegnerischen Doppel die beiden Youngster Cedric Fröba und Simon Fritz insgesamt gerade mal 29 Lenze zählten. Die Altersrange ging in dieser Konkurrenz von 14 bis 81 Jahre. In der genannten Doppelbegegnung ließen sich die beiden Jungs allerdings nicht von der Lebenserfahrung ihrer Kontrahenten beeindrucken und siegten 3:1.

Das Turnier gewannen die erstmals teilnehmenden "Ewärhüttner" vom ASV Kleintettau. Im Spiel gegen Tüschnitz gaben sie nur einen Punkt ab, und im Spiel gegen den mitfavorisierten TTC Oberlangenstadt profitierten sie ein bisschen davon, dass deren Spitzenspieler Robert Scheiblich in dieser Begegnung pausierte. Zweiter wurde der TTC Oberlangenstadt vor dem TTC Tüschnitz. Auch in dieser Konkurrenz nahmen mit Hella Klumpp und Jasemin Spindler zwei Damen in der Mannschaft des TTC Oberlangenstadt II teil.

Der Tüschnitzer Vorsitzende, Karl-Heinz Sladek, kündigte an, dass trotz Hallenneubau dieses Turnier auch im kommenden Jahr wieder fest eingeplant sei - dann allerdings wolle man einen Versuch mit Zweier-Teams ins Auge fassen. sla

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